Ein bisschen Show am Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 30. Mai, öffnete die TU Chemnitz (TUC) ein weiteres Mal ihre Pforten für potentielle Studieninteressierte, bereits Studierende, Eltern, Schüler und jeden, der sich eben für das Angebot unserer Uni interessieren könnte. Zeitgleich liefen desgleichen Veranstaltungen der Kinder-Uni und ein Alumni-Treffen ab. Außerdem feierte die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik ihr 50-jähriges Bestehen. Ihr seht also: Es war so einiges geboten hier an der TUC an diesem Tag bzw. Wochenende! Das ganze spielte sich hauptsächlich in und vor dem Zentralen Hörsaalgebäude ab (unter TU’lern auch Orangerie genannt), sowie auf dem Vorplatz des Weinhold-Baus.

Ich selbst war als Mitglied der Fachgruppe Psychologie als Auskunftgeberin an unserem Stand vertreten. Gemeinsam mit einigen anderen motivierten Kommilitonen habe ich versucht, Psychologie-Interessenten einen möglichst guten und realitätsnahen Einblick in unseren Studiengang hier an der TU Chemnitz zu geben. Das waren teilweise sehr nette Gespräche und auch für mich selbst war es eine willkommene Möglichkeit, einmal über die Vorzüge und Inhalte des eigenen Studiengangs zu reflektieren. Außerdem hatten wir ein äußerst kniffliges Gehirn-Modell zum Auseinander- und wieder Zusammenbauen mitgebracht, welches sowohl uns Studierenden als auch den Gästen so einiges an Konzentration und Knobelkraft abverlangte.

Natürlich habe ich mich aber nicht nur an unserem Stand aufgehalten, sondern auch geschaut, was die anderen Studiengänge und Einrichtungen der TUC so zu bieten hatten. Der Vorteil der technischen Studiengänge, im Vergleich zu uns Human- und Sozialwissenschaftlern oder auch den Philosophen, ist natürlich die Anschaulichkeit ihres Faches! Das heißt, an ihren Ständen gab es dementsprechend etwas mehr zu sehen und auszuprobieren als bei uns. Aber Kulis und Bonbons zum Mitnehmen, das war bei allen gleich. 😀

Bei der Fakultät für Informatik konnte man zum Beispiel einem kleinen Roboter dabei zuschauen, wie er mit Hilfe von Lichtsensoren die geklebten Schlangenlinien auf einer Oberfläche entlangfuhr und sich dabei auch von meinem Stupsen nicht aus dem Konzept bringen ließ, sondern höchstens die Fahrtrichtung änderte. Auf dem Bild könnt ihr vielleicht erkennen, dass mich das Stupsen ziemlich amüsiert hat. 🙂

Am Stand der Chemiker konnte man eine „vergoldete“ Cent-Münze geschenkt bekommen (fragt mich Psychologin nicht, wie genau das funktioniert hat; es hatte irgendetwas mit einer Natronlauge und Erwärmung zu tun) und seine Finger in lustig blubbernde Gemische reintunken.

Zu den Physikern habe ich natürlich auch gerne einen Abstecher gemacht (das ist schließlich mein früheres Institut) und hier konnte man so richtig staunen! Deren „Zaubermittel“ war ein kleines Becken voll flüssigem Stickstoff, mit deren Hilfe sie Supraleiter auf einer Magnetbahn zum Schweben brachten, Blumen gefriertrockneten und zerbröselten sowie aufgeblasene Luftballons schrumpften und danach wieder entfalten ließen. Eines muss man ihnen also wirklich lassen, den Physikern: Sie wissen wie man eine gute Show macht. 😉

Foto 2_BlogMeine Mitbewohnerin Lisa war an dem Tag auch in der Orangerie unterwegs und hat sich am Stand der Werkstoffwissenschaftler einiges zeigen lassen – als Geschichtlerin kann man da (genauso wie ich) schließlich sicher viel dazulernen!

 

Alles in allem war es definitiv ein interessanter und lustiger Samstag und ich bin gespannt, ob ich nächstes Wintersemester ein Gesicht von heute bei den Psychologie-Erstis wiedererkennen werde – vielleicht liest ja sogar jemand davon gerade diesen Eintrag. 🙂

Eure Elisabeth

 

Eintrag von Elisabeth, Bachelorstudiengang Psychologie, 31.05.2015

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