Beitragsreihe: Präsentier um dein Leben! – Teil 1

Große Aufregung − ein Raum voller Menschen auf mich starrend − dreißig Minuten, in denen trotz allem nichts schief gehen darf. Immerhin geht es um so einiges.
Es wird still. Als jemand mit eindeutig wenig Begeisterung für das Reden vor vielen Leuten vernehme ich von Frau Professor schließlich meinen Lieblingssatz… „Herr Dietrich, Sie haben das Wort!“ Doch eh es zur Verteidigung der Bachelorarbeit kommt, ist es ein langer Weg. Davon möchte ich euch heute und in den kommenden Wochen erzählen.

Allgemeines zur Bachelorarbeit

Im Normalfall bildet die Bachelorarbeit das Ende eines Bachelor-Studiums. Der Zweck der Abschlussarbeit ist in jeder Studienordnung anders definiert − allgemein kann man sagen, dass der Student seine Fähigkeit zu zeigen hat, einen wissenschaftlichen Text zu verfassen und Sachverhalte gründlich sowie verständlich darzulegen.
Wie umfangreich das Ganze werden soll, hängt vom Studiengang und dem Abschluss ab. In einigen Bachelorstudiengängen verfasst man beispielsweise einen Text aus ca. 25 Seiten innerhalb von 18 Wochen nach der Anmeldung. Diese Anforderungen sind nach oben hin offen und reichen unter anderem bis zu 60 Seiten in derselben Bearbeitungszeit mit anschließender Verteidigung aus 30 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion.

Bachelorarbeit im Studiengang Informatik

Als Student der Informatik habe ich die Ehre, die letztgenannte Variante in meiner Studienordnung vorzufinden. Gut ist an dieser Stelle, dass ich während meines Studiums bereits Seminare belegt habe, in denen man die nötigen Vorkenntnisse erwirbt. Dazu gehören das Einhalten eines bestimmten Textumfangs wie auch eine angemessene Gestaltung und Formulierung der Inhalte. Expliziten Unterricht in Präsentationstechniken gibt es anders als in der Angewandten Informatik nicht, jedoch erhalten die Studenten in Seminaren wichtige Hinweise und hinterher eine individuelle Beurteilung. Hier kann jeder für sich ziemlich frei ausprobieren, welche Vorgehensweise für einen am besten passt, denn normalerweise bekommt man auch bei einem nicht wirklich gelungenen Ergebnis eine gute Note. Ich selbst habe dabei regelmäßig meine Erfahrungen gemacht, nämlich darin, wie man es nicht machen sollte. 😉

Nun gilt es, diese Kenntnisse für den ersten Ernstfall umzusetzen. Ein etwas längerer Weg steht an, der schließlich aber zum ersehnten Abschluss führt. Wie sich genau dieser Weg gestaltet, unterscheidet sich wahrscheinlich je nach Fakultät, mindestens jedoch dem Fachgebiet und natürlich individuell. Nächste Woche erfahrt ihr mehr dazu im 2. Teil der Beitragsreihe.

 

Eintrag von Michael, Masterstudium Informatik, 22.07.2015

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