Beitragsreihe: Präsentier um dein Leben! – Teil 6

Bei der Präsentation der Bachelorarbeit war klar, was ich erzählen werde. In den sich daran anschließenden 15 Minuten der Fragerunde ist jedoch vorher nicht bekannt, was die Anwesenden wissen möchten. Zunächst gab es ein paar allgemeine Fragen, auch über Inhalte aus dem Text der Bachelorarbeit. Anschließend ging es um eine grundsätzliche Einschätzung meinerseits. Hat es sich gelohnt? Würde ich diese Programmiersprache weiterempfehlen? Wie begeistere ich einen Professor dafür, der seit Jahrzehnten bewährte Möglichkeiten anwendet, die schon längst funktionieren? Einiges ließ sich eher weniger eindeutig beantworten. Schließen wir das Thema einfach damit ab, dass wir es offen lassen.
Dann aber war es schließlich vorbei. Nach dem Applaus der Anwesenden und den Glückwünschen konnte ich endlich damit abschließen. Diese Sache, die mich ein Jahr lang (wohlgemerkt, das ist länger als angedacht) verfolgt hat, hat ihr Ende gefunden und ich kann endlich wieder in einen normalen Studienalltag zurückkehren. Außerdem war an jenem Tag noch eine Vorlesung, die will ja nicht verpasst werden.

Wie es weitergeht? Auch wenn es eine aufreibende Angelegenheit war, handelte es sich nur um eine etwas dramatischere Zwischenstation. Für den Masterabschluss dürfen dann 80 Seiten Text in dieselben 30 Minuten gepackt werden. Aber das liegt zum Glück noch in weiter Ferne und bis dahin kann sich ja viel tun.

Zunächst jedoch durfte ich nun mein Bachelorstudium endgültig als abgeschlossen betrachten. Entsprechend fand ich mich nach diesem großen Tag schon voll und ganz im Master wieder. Direkt standen für selbigen bereits Prüfungen an. Auf diese Noten werden diejenigen schauen, bei denen man sich bewirbt, also muss hier alles glatt laufen. Eine der Prüfungen meines ersten Semesters im Masterstudiengang Informatik war passenderweise eine 30-minütige mündliche. Dass diese Prüfungsart nicht mein Liebling ist, ist inzwischen bestimmt offensichtlich, doch durch die gesammelten Erfahrungen − fachlich und menschlich − konnte ich sie mit einer guten Note abschließen. 🙂
Jetzt in den Semesterferien ruhe ich mich ein bisschen aus und bereite mich schon langsam für das nächste Semester vor. Nicht nur habe ich dann – zumindest für meine Verhältnisse – mit sechs Lehrveranstaltungen viel zu tun, sondern nehme auch eine Stelle als Studentische Hilfskraft an.

Das war der letzte Teil meiner Beitragsreihe. Ich hoffe, er hat euch gefallen und bereits einen kleinen Einblick in die Abschlussprüfung gegeben. Damit möchte ich abschließen und gelobe, mich nächstes Mal etwas kürzer zu fassen. 😉

→ Zum 5. Teil der „Beitragsreihe: Präsentier um dein Leben!“ gelangt ihr hier

 

Eintrag von Michael, Masterstudium Informatik, 26.08.2015

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