Zwischen Bachelor und Master (Regenerative Energietechnik)

Philipp_BlogNach zwei Wochen, in denen ich nicht an meiner Bachelorarbeit weiterarbeiten konnte, kann ich mich dieser nun wieder voll und ganz widmen. Die Master-Fächer, welche ich bereits besuche, erforderten meine volle Aufmerksamkeit. Für den Rest des Semesters habe ich in diesen Fächern zum Glück nicht mehr so viel zu tun. In diesem Sinne bin ich also froh, meine Zeit wieder in die Abschlussarbeit zu investieren. Das ist auch nötig, damit ich diese bis Ende Januar abgeben kann. Ich habe zwar schon viel Zeit hinein investiert, jedoch gibt es noch eine Menge zu tun. Ich schreibe meine Bachelorarbeit an der Professur „Energie- und Hochspannungstechnik“ und beschäftige mich mit dem Anschluss von Photovoltaikanlagen an das Niederspannungsnetz. Die Abschlussarbeit schließt somit meinen Bachelorstudiengang Elektrotechnik ab. In diesem habe ich mich für die Vertiefungsrichtung Elektrische Energietechnik entschieden. Durch meine Abschlussarbeit habe ich also täglich Kontakt zu den freundlichen Mitarbeitern der Professur und möchte möglichst nach der Arbeit weiter dort tätig sein. Schon einige Freunde von mir schlugen den Weg der Promotion ein und berichteten mir positiv davon. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik, da es immer auf die zu bearbeitenden Promotionsthemen sowie andere Faktoren ankommt. Ich möchte die Möglichkeit aber zumindest im Hinterkopf behalten.
Das Besondere an meiner derzeitigen Situation ist, dass ich bereits im Master immatrikuliert bin, obwohl ich noch keinen Bachelorabschluss habe. Das Ganze nennt sich „bedingte Immatrikulation“ und war sehr interessant für mich. Sämtliche Prüfungen vom Bachelorstudium habe ich bereits abgeschlossen, sodass nur noch die Abschlussarbeit fehlt. In den Ferien kam ich leider nicht dazu, diese zu absolvieren 🙂 . Durch die bedingte Immatrikulation gibt es allerdings die Möglichkeit, die Arbeit innerhalb eines Semesters nachzureichen. Mittlerweile bekommt man dann für das erste Mastersemester sogar BAföG. Mit anderen Worten heißt das, dass ich nun ein wenig unter Druck stehe, da ich meine Bachelorarbeit schon anmelden musste und einen festen Abgabetermin in wenigen Monaten habe. Sicherlich mag das nicht die allerschönste Situation sein, für mich aber dennoch die richtige. Schon oft habe ich gemerkt, dass ich unter Druck viel besser arbeiten kann und die Fristen dann auch meistens schaffe. Ich stehe auch in intensivem Kontakt mit meinem Betreuer, der mir versichert hat, dass ich gut in der Zeit liege. Das Schöne am Arbeiten an solch einer Abschlussarbeit ist die freie Zeiteinteilung. Ich schätze das sehr, da man sich so immer Zeit für Freunde und natürlich den Sport nehmen kann.
Der Sport bedeutet mir sehr viel, da ich früher leistungssportlich sehr aktiv war und er jetzt zumindest einen guten Ausgleich zur Uni darstellt. Da ich die letzten zwei Wochen erst einmal meine Erkältung auskurieren musste, freue ich mich nun wieder trainieren zu können. In Sachen Sport und Bachelorarbeit bin ich also voll motiviert und freue mich auf die kommenden Wochen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr Spaß beim Lesen meines ersten Artikels hattet.

 

Eintrag von Philipp, Masterstudium Regenerative Energietechnik, 14.12.2015

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