Arbeiten an der Uni: Das Tutorium

In meinem letzten Beitrag habe ich euch das Arbeiten an der Uni vorgestellt. Ich selbst arbeite seit einem Semester als Tutorin für die Übung “Wissenschaftliches Arbeiten” und bin inzwischen um einige Erfahrungen reicher.

Obwohl ich diese Übung in meinem ersten Semester an der Uni selbst besuchen musste, wurden mir durch das Tutorium die Augen geöffnet. Zum Einen finde ich die Leitung der Übung an sich interessant, denn vor einem Kurs zu stehen, in dem die Hälfte der Studierenden einige Jahre älter sind als ich, war für mich schon eine besondere Erfahrung. Zum anderen empfinde ich es für mich persönlich als sehr hilfreich den Stoff, der durchaus auch für höhere Semester interessant ist, zu wiederholen und zu vertiefen.

Wie in fast jeder anderen Veranstaltung kam es natürlich auch in dieser zu erheblichem Schwund der Teilnehmer. Dabei ist die Herausforderung, die Übung genauso motiviert durchzuführen, wenn von den angemeldeten 20 Studenten nur noch 5 anwesend sind.

Nach den Übungen beginnt die eigentliche Arbeit, denn die im Rahmen der Veranstaltung geschriebenen wissenschaftlichen Arbeiten müssen auch gelesen und bewertet werden. In den Momenten, in denen man ein Exemplar aufschlägt und dieses noch nicht einmal in Blocksatz formatiert ist oder dieses den Seitenumfang deutlich unterschreitet, zweifelt man wirklich an sich selbst. Doch es gibt natürlich auch die Arbeiten, in denen alle Vorgaben umgesetzt sind, die in den Übungen besprochen wurden und die zeigen, dass die Veranstaltung zumindest einigen Studenten etwas lehren konnte.

Anhang 1 (1)

Diese Erfahrungen haben mir in meiner Rolle als Studentin, in der ich genauso an Übungen teilnehme, gezeigt, mit welchen Aufgaben ein Dozent, neben dem eigentlichen Vermitteln des Stoffs, konfrontiert ist. Dadurch habe ich noch einmal mehr Respekt vor der Arbeit der Dozenten, aber auch Lust, im nächsten Semester wieder als Tutorin zu arbeiten.

 

Eintrag von Anika, Masterstudium Value Chain Management, 24.03.2016

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