180 Jahre Technische Universität Chemnitz – mein Weg in die Stadt der Moderne

FotoVor nunmehr drei Jahren sah ich der schwierigen Entscheidung entgegen, eine Universität für meinen Studienwunsch Politikwissenschaft zu wählen. Zwar boten sich mir deutschlandweit unzählige Möglichkeiten, darunter auch reizvolle Metropolen wie Hamburg, Berlin oder München. Nicht zuletzt aufgrund meiner familiären Verwurzelung in Sachsen schielte ich jedoch von Beginn an auf Dresden oder Leipzig als die vielzitierten „Perlen des Ostens“. Chemnitz, die Stadt mit der „Esse“ und dem „Nischel“, kam mir hingegen nicht in den Sinn. Erst der Tipp eines Mitschülers weckte tieferes Interesse in mir. Vor allem das angebotene Studienprofil, die moderne, selbstbewusste Erscheinung sowie proportional angenehme Seminargrößen ließen meine anfängliche Skepsis schnell in Neugierde weichen. Zwei Monate später schließlich saß ich in meiner ersten Vorlesung als frischgebackener Student der TU Chemnitz. Bis heute erkenne ich immer wieder mir bisher unbekannte Aspekte der Universität. Die Gestalt, in welcher diese deren Studierenden heute begegnet, blickt auf eine lange und nicht minder bewegte Historie zurück. Angefangen mit der eher blassen Bezeichnung als „Gewerbeschule“ im Jahr 1836 unterstand die Einrichtung verschiedenen zeithistorischen Einflüssen – von der industriellen Blütezeit über sozialistische Einflussnahme bis hin zur deutschen Wiedervereinigung. Im Jahr 2016, so die Botschaft nach 180 Jahren TU Chemnitz, muss sich diese vor Vergleichen mit anderen Bildungs- und Forschungseinrichtungen nicht mehr scheuen.

 

Eintrag von Benedict, Bachelorstudium Politikwissenschaft, 03.05.2016

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