Psychoparty „Psychonauten“ 2016

Plakat PsychonautenDas Sommersemester neigt sich seinem Ende zu, das heißt für uns Psychologen: Es ist dringend mal wieder Zeit für eine Psychoparty der Fachgruppe Psychologie. Und diese Woche, am Mittwoch, den 22. Juni, war es dann also soweit! Da ich selbst Mitglied der Fachgruppe Psychologie bin, war ich voll in die Planung involviert. Wir organisierten seit Anfang des Semesters fleißig, um eine erfolgreiche Party mit einem reibungslosen Ablauf auf die Beine zu stellen. Die Besonderheit unserer Psychopartys ist, dass wir unsere Dozenten als DJs engagieren. Dieses Konzept verfolgen wir schon seit einigen Partys und es kommt ziemlich gut an. Es ist ja auch einfach lustig, die Person, der man sonst gespannt und brav in der Vorlesung lauscht, an den Turntables abgehen zu sehen. 😉 Den Dozenten selbst macht ihr DJ-Einsatz scheinbar auch immer wieder großen Spaß. Man könnte also sagen, dass wir schlauen Fachgruppen-Füchse uns da eine Win-Win-Situation geschaffen haben.

Warum denn eigentlich „Psychonauten“? Der Name dieser konkreten Psychoparty spukte schon länger in unseren Köpfen herum. Da im Sommer in Chemnitz alljährlich das Kosmonaut-Festival stattfindet, dachten wir uns, dass es doch lustig wäre, dies mit unserer Psychoparty zu verbinden. Spontan fiel uns da der kombinierte Name „Psychonauten“ ein. Dabei war uns nicht bewusst, dass dieser Name auch eine Gemeinschaft spiritueller Menschen bezeichnet, die mithilfe psychotroper Substanzen ihr Bewusstsein erweitern möchte. Das war natürlich keineswegs als Motto unserer Party gedacht! Nur damit hier niemand einen falschen Eindruck von uns Psychologen bekommt. 😀 Um die Kombination mit dem Kosmonaut-Festival perfekt zu machen, legten wir unsere Party auf Mittwoch, den 22. Juni − also zwei Tage vor Beginn des Festivals. Außerdem wählten wir das Atomino als Location, welches aufgrund familiärer Bande auch eine Verbindung zum Kosmonaut aufweist. Das haben wir ganz schön geschickt eingefädelt, würde ich mal behaupten. 😉

Ich selbst war in der Vorbereitung für die Akquise und Koordination der Dozenten-DJs zuständig. Wir hatten vier Zeitslots am Anfang des Abends für sie frei; danach übernahm ein professioneller DJ (DJ Shusta) die musikalische Gestaltung. Schnell hatten wir unsere vier Dozenten-DJs beisammen, die auch alle unterschiedliche bevorzugte Musikrichtungen aufwiesen. Eine runde Sache also! Außerdem verwaltete ich die Veranstaltung bei Facebook und die zahlreichen Updates, die dazu gehören. Sowas kostet einen schon Zeit, aber es macht (mir persönlich) ja auch Spaß und man fühlt sich gut, seinen Beitrag zu leisten und Teil der Planung zu sein.

KartenBei Plakaten und Karten holten wir uns Unterstützung von professioneller Seite. Wir lieferten unsere Ideen und die beauftragten Personen setzten diese ganz fantastisch um! Das Ergebnis könnt ihr hier sehen. Wir nannten ihn den „Astrofreud“. 😀 Die Idee hinter dem Titel „Psychonauten“ wurde also auch visuell ganz wunderbar verwirklicht.

Aufgrund unseres Themas „Psychonauten“ kam uns noch die Idee, ein thematisch passendes Foto-Gadget zu basteln. Und zwar einen Kosmonautenhelm. Nicht in 3D und total krass aufwändig, aber doch sehr detailreich und schön in 2D. 😉 Drei weitere Fachgruppen-Mitglieder und ich bastelten das gute Stück an einem Nachmittag mit viel Spaß und Enthusiasmus zusammen. Am Abend selbst machten wir dann einige schöne Bilder damit, auch ich selbst (siehe Bild). Und meiner Meinung nach ist er uns wirklich gut gelungen, der Kosmonautenhelm . 🙂

Helm ichNun habe ich also Einiges zur Vorbereitung und Planung erzählt − aber wie verlief denn dann der Abend der Party selbst? Also ich würde sagen, die Party war mal wieder ein ziemlicher Erfolg! Ein Freund und ich übernahmen die erste Schicht der Abendkasse von 21 bis 22 Uhr, somit waren wir gleich von Anfang an vor Ort dabei. Der Kartenvorverkauf in der Woche davor lief bereits gut; auf unsere Mitstudierenden aus der Psychologie ist bei solchen Partys einfach Verlass. Trotzdem hatten wir noch ein ausreichendes Kartenkontingent für die Abendkasse übrig. Der Einlass ließ sich zunächst etwas schleppend an, was vermutlich dem sommerlichen Wetter geschuldet war. Doch als der erste Dozenten-DJ um 22 Uhr begann aufzulegen, hatte sich bereits eine ansehnliche Gruppe von Leuten auf der Tanzfläche versammelt. Ab diesem Zeitpunkt trudelten immer mehr Menschen im Atomino ein, sowohl Studenten als auch Mitarbeiter des Instituts, sodass wir die Bude bald voller Leute und auch voller Stimmung hatten.

Ein kleiner Wermutstropfen war die kurzfristige Absage von Prof. Rudolph, auf den wir uns sehr als DJ gefreut hatten. Zu unserem Glück konnte jedoch ein Freund eines Fachgruppen-Mitglieds mit mehreren Jahren DJ-Erfahrung als Ersatz einspringen. Und was für ein guter Ersatz er war! Insgesamt war ich persönlich mit allen DJs sehr zufrieden − Dozenten als auch Profis. Sie unterhielten und bespaßten das Publikum mit einer großen Reichweite an unterschiedlichster Musik. So war garantiert für jeden irgendetwas dabei. Es wurde bis tief in die Nacht hinein viel und ausgelassen getanzt und ich denke, wir Psychologen haben mal wieder gezeigt, dass wir gut Party machen können. 😉

Ich selbst hatte mich im Vorhinein sehr auf die Party gefreut. Wenn man viel Zeit und Energie in eine Sache reinsteckt, dann möchte man ja auch, dass dies Früchte trägt. Und es hat sich definitiv gelohnt. Ich hatte einen tollen, wunderbar lustigen Abend mit Freunden und Kommilitonen. 🙂 Ich freue mich schon auf die nächste Psychoparty!

 

Eintrag von Elisabeth, Bachelorstudium Psychologie, 24.06.2016

1 Response

  1. Antje Sitter 27. Juni 2016 / 13:02

    Toller Beitrag. Ich denke auch, dass unsere PsychologInnen der TU Chemnitz die besten Partys machen können. Das Design hat mir gefallen und ich glaube mit psychotropen Substanzen haben die PsychologInnen sowieso nichts zu tun 🙂 Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und auf dass die schlauen FSR-Füchse sich wieder so viel Mühe geben. Bis dahin. Tschüselchen.

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