Master Maschinenbau – Was erwartet mich da?

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In einem unserer Hörsäle der TU Chemnitz (Fotografin: Natalie Pohle)

Nach meinem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums im Fach Maschinenbau, fiel mir die Entscheidung relativ einfach meine Laufbahn an der Technischen Universität in Chemnitz  mit dem Master fortzusetzen.

Wie auch andere Studiengänge dauert der Master Maschinenbau in der Regelstudienzeit 4 Semester, also 2 Jahre, inklusive eines Praktikums- und eines Masterarbeitssemesters. Die anderen 2 Semester bestehen aus Vorlesungen.

Bevor es soweit ist, warten noch circa 21 Prüfungen, die in den 2 Vorlesungssemestern zu absolvieren sind. Demzufolge ist meine Empfehlung: Belegt schon ein paar Prüfungen in eurem Bachelorstudium. Diese könnt ihr dann im Master anrechnen lassen – es sind bis zu 15 Leistungspunkte möglich.

Wie schon im Bachelor Maschinenbau kann man auch im Master seine Vertiefungsrichtungen frei wählen. Wenn ihr euch näher mit der Studienordnung auseinandersetzt, werdet ihr feststellen, dass einige Fächer, die ihr evtl. im Bachelor schon hattet (vor allem, wenn ihr vorher an der TU Chemnitz studiert habt), auch im Master mit angeboten werden. Diese dürfen dann nicht nochmal belegt werden.

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In der Orangerie der TU Chemnitz (Fotografin: Natalie Pohle)

Im ersten Semester steht laut Studienplan das Praktikum an, welches auch durch Vorlesungen variiert werden kann, dies ist jedoch nicht zu empfehlen, da Praxiserfahrung wichtig im Studium ist. Außerdem würde ich euch raten das Praktikum an das Ende der letzten 2 Semester zu legen, sodass ihr nach euren 2 Vorlesungssemestern (dem 1. Studienjahr) gleich ins Praktikum starten könnt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ihr während des Praktikums ein Thema für eure Masterarbeit suchen könnt und diese auch gleich im Betrieb schreiben dürft. Da einige Firmen keine Masterarbeitsthemen veröffentlichen, muss während der Praktikumszeit ein geeignetes Thema gefunden werden. Mein Praktikum beginnt erst im Oktober, sodass ich leider noch keine genauen Aussagen über meine Erfahrungen angeben kann. Falls ihr auf Praktikumssuche seid, könnt ihr euch natürlich bei allen Firmen bewerben, die ihr im Bereich Maschinenbau für interessant haltet. Ihr könnt in Konstruktions-, Fahrzeug-, Werkzeug-, Montage-, Füge- oder Fördertechnikabteilungen einsteigen.

Im Master sind viele Vorlesungen bedeutend interessanter geworden, als im Bachelor, da man sich jetzt viel mehr auf seine Vertiefungen konzentriert und den Stundenplan frei wählen kann.

Wie sieht es allerdings nach dem Studium aus, was kann man damit machen?

Ingenieure sind immer gefragt und werden auf jeden Fall einen Job finden. Natürlich hat man die Chance in dem Betrieb, wo man seine Masterarbeit schreibt, später übernommen zu werden.

Zum Schluss noch ein letzter Tipp von mir, sucht euch eine interessante Arbeitsstelle als Werkstudent, wo ihr Professoren und hilfswissenschaftlichen Mitarbeitern bei Forschungen und Recherchen helft und dafür noch Geld verdient  :-). (weitere nützliche Informationen siehe auch im Blogeintrag von Hanna „Warum ihr unbedingt als Hiwi arbeiten solltet“)

Falls ihr weitere Fragen habt, kontaktiert mich einfach. 😉

Euer Uni-Botschafter Florian (Masterstudiengang Maschinenbau)

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