Alle Jahre wieder…

… zieht es auch die Chemnitzer Studierenden in die Innenstadt, um sich in vorweihnachtlicher Atmosphäre auf den 24. Dezember einzustimmen. Denn seit Freitag, den 25.11., hat der Chemnitzer Weihnachtsmarkt für die Adventszeit des Jahres 2016 erneut seine Pforten geöffnet. Bis zum 23. Dezember versammeln sich dort täglich von 10 bis 21 Uhr Jung und Alt aus Nah und Fern. Ein solches Ereignis darf man sich natürlich nicht entgehen lassen, darum haben ein paar Freunde und ich gleich am ersten Abend den Weihnachtsmarkt aufgesucht.

freunde-weihnachtsmarkt

Aber was kann er denn eigentlich, dieser Chemnitzer Weihnachtsmarkt, gegenüber so prestigeträchtigen Weihnachtsmärkten in der Umgebung wie der Dresdner Striezelmarkt mit seiner jahrhundertelangen Tradition? Dazu kann ich euch so einiges nennen:

  1. Inmitten des Marktplatzes und mit stetem Blick auf das alte Rathaus gibt es in Chemnitz keinen passenderen Ort für einen so prächtigen und großen Weihnachtsmarkt. Die zahlreichen Lichter, Dekorationen und weihnachtlichen Melodien färben auch auf die alltäglichen Geschäfte der Innenstadt ab und alles erscheint irgendwie schöner, besonderer und stimmungsvoller. rathaus-und-tanne
  2. Apropos groß: der Chemnitzer Weihnachtsmarkt umfasst insgesamt knapp 220 Stände und Buden. Die wollen erstmal untergebracht werden! Darum erstrecken sich diese auch vom Marktplatz über den Jakobikirchplatz bis zum Ende der Inneren Klosterstraße. Wenn man also alle Stände abklappern möchte, dann sollte man ein wenig Zeit und feste Schuhe dabei haben.
  3. Der Weihnachtsmarkt bietet seinen Besuchern nicht nur die gewöhlichen Ess- und Trinkbuden, nein: Mit der Klosterweihnacht in der Inneren Klosterstraße und dem Erzgebirgshof auf dem Düsseldorfer Platz herrscht ein vielfältiges Angebot an u. a. traditionellen Speisen, Getränken, Schmuck, Dekoration und allem, was das weihnachtliche Herz sonst noch begehren könnte. Hier sollte also für jedermanns Geschmack und Gemüt etwas dabei sein. 🙂
  4. Da der Markt ein großes Gebiet umspannt, muss man seinen Glühwein nicht durch eine schier undurchdringliche Masse von Besuchern manövrieren, sondern hat (z. B. im Vergleich zum Striezelmarkt, an dem ich manchmal beinahe klaustrophobische Anwandlungen hatte) genügend Lauffreiheit. Klar kann es vor den Ständen oder in schmalen Gassen schon einmal kuschlig werden, aber von der klassischen Ölsardinendose sind wir hier noch weit entfernt. 😉
  5. Einige der „klassischen“ Besuchermagnete sind die riesige, mit hunderten von Lichtern geschmückte Tanne, das kleine Riesenrad sowie die 12 m hohe, fünfstöckige Weihnachtspyramide.
  6. gluehweinstandMeine kulinarischen Highlights: Heidelbeerglühwein, gebrannte Mandeln, Kräppele (habe ich auch erst in Chemnitz kennengelernt), Hanfbrot vom Mittelaltermarkt, und, und, und. Man kann sich hier einen ordentlichen Winterspeck anfuttern, wenn man das möchte – allerdings benötigt man dafür ein gutes Weihnachtsbudget in seinen Taschen. Aber: Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr, da kann man sich schonmal die ein oder andere kulinarische Kleinigkeit gönnen!
  7. Der mittelalterliche Badezuber auf der Klosterweihnacht. Ich amüsiere mich jedes mal wieder darüber, wie sich Menschen in eisiger Kälte auf ein heißes Bad in der Menge einlassen. Aber für alle Interessierten: Gebadet werden kann hier nur mit vorheriger Anmeldung!

Wahrscheinlich würden mir noch viele andere Gründe einfallen, warum ich den Chemnitzer Weihnachtsmarkt so gerne mag und mich jedes Jahr wieder darauf freue! Für mehr Informationen könnt ihr z. B. hier oder hier nachlesen. Aber am besten ist natürlich, ihr schaut euch das Spektakel selber in natura an und lasst euch von der vorweihnachtlichen Stimmung begeistern. 🙂 Wer noch ein paar Anlaufschwierigkeiten hat: Selber Plätzchen backen (oder essen) hilft! plaetzchen

 

Eintrag von Elisabeth, Masterstudium Psychologie, 28.11.2016

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.