„Interkulturelle was?!“ – IKK, behind the scenes

A: „Und was studierst du?“
B: „Interkulturelle Kommunikation, also IKK.“
A: „Inter-was?“
B: „In-ter-kul-tu-rel-le Kom-mu-ni-ka-ti-on!“
A: „Oh, cool…! Äääh – und was macht man da so?“

So in etwa wird jedes Gespräch über dein Studium anfangen, wenn du dich für das Studium der „IKK“ entscheidest. Das ist deine Traumvorstellung? 😉 Super!
(Ganz zu schweigen von der „Und was macht man dann damit“-Frage!)

Nein, jetzt mal Spaß beiseite! Ich berichte euch heute davon, was ich denn eigentlich in meinem Studium so mache beziehungsweise, welche Themen wir behandeln. Da ich selber im 6. Semester des Bachelors studiere, werde ich konkret nur auf den Bachelor eingehen, doch die Kontakte und Links weiter unten gelten auch für den Master! 🙂 

Quelle: https://www.pexels.com/de/

Die Interkulturelle Kommunikation (abgekürzt IKK) beschreibt auf ihrer Internetseite den Bachelorstudiengang so, dass eine breite sprach- als auch kulturwissenschaftliche Grundausbildung stattfindet, „die eine Spezialisierung auf einen bestimmten Kultur- und Sprachraum erlaubt und mit der Vermittlung von medien- und erziehungswissenschaftlichem Fachwissen kombiniert wird. Der Notwendigkeit fundierter Sprachkenntnisse trägt dabei die Fremdsprachenausbildung Rechnung.“ Außerdem gibt es die Besonderheit eines „integrierten vor- und nachbereiteten Auslandssemester, welches über die Ergänzung der Fachausbildung hinaus vor allem dem interkulturellen Lernen dient.“ Klingt doch gut, oder?
Ich liebe mein Studienfach und ich kann es von ♥ weiterempfehlen. Ich kann euch auch tatsächlich sehr (!) empfehlen (übrigens egal, was ihr überlegt zu studieren), vorher den Studienablaufplan und die Studienordnung durchzulesen! Ich traue euch aber zu, dass ihr selber recherchieren könnt (siehe Links) und die Informationen findet. Deshalb habe ich mich entschieden, in diesem Artikel Studierende des IKK-Bachelors zu Wort kommen zu lassen und euch somit einen Einblick behind the scenes zu gewähren. Um aber nicht nur meine eigene subjektive Meinung hier darzustellen, habe ich ein paar Leute der IKK nach ihren Meinungen gefragt, wie sie den Studiengang beschreiben würden. → Aber lest selbst:

  • „Ich studiere gerne Interkulturelle Kommunikation in Chemnitz, weil ich die Vielfalt der Welt in der Vielfalt meiner Kurse wiederfinde.“ (6. Semester)
  • „Der IKK-Studiengang ist für mich, was man selber daraus macht.“ (4. Semester)
  • „Wir haben sehr viele Wahlmöglichkeiten und so kann ich mir das Studium größtenteils nach meinen eigenen Wünschen gestalten. Durch die Interdisziplinarität kann es aber manchmal thematisch eher an der Oberfläche bleiben.“(2. Semester)
  • „Generell sollten der Aufbau und die Organisation des Studiengangs noch verbessert werden. Das Studium der IKK ist definitiv interessant und facettenreich, jedoch würde ich empfehlen, sich vorher darüber Gedanken zu machen, welchen Master man anschließen kann bzw. in welche berufliche Richtung es später gehen soll.“ (4. Semester)
  • „Durch den IKK-Studiengang erschließen sich mir neue Blickwinkel, auch durch Dozenten mit internationalem Hintergrund.“ (4. Semester)
  • „Mit dem Blick auf die kommende Bachelorarbeit bin ich gespannt, wie viel fachliches Wissen ich tatsächlich vorweisen kann. Meine Kurse kamen mir meist etwas zusammengewürfelt vor.“ (6. Semester)
  • „Ich find’s super, dass wir so eine große Wahlfreiheit haben. Klar, manchmal fragt man sich „Was bringt uns das in der IKK?!“, aber am Ende hab ich doch ganz schön viel gelernt. Außerdem erfordert und trainiert genau das auch Fähigkeiten zur Selbstorganisation!“ (4. Semester)
  • „Die Vielfalt dieses Studiums ist mir ganz wichtig! Es reicht da von einem direkten Einblick in das Leben, die Reise und die Alltagsprobleme Flüchtender, über die Bedeutung von Gestik und Mimik in Konversationen, bis hin zur Erschließung von mittelalterlicher Literatur.“ (4. Semester)
  • „Man lernt alles und nichts.“ (6. Semester)
  • „Ein absolutes Highlight war das Auslandssemester und es ging viel zu schnell vorbei. (Macht ruhig 2 Semester im Ausland, das hätte ich mal machen sollen…!) Ich muss aber sagen, dass es auch stressig ist, weil ich eigentlich direkt als ich wieder in Deutschland war, die Bachelorarbeit hätte anfangen müssen. Jetzt wird’s wohl ein Semester länger, aber das machen eh viele bei uns.“ (6. Semester)
  • „Da es gerade in letzter Zeit immer mehr Konflikte im Zusammenhang von interkulturellen Begegnungen gibt – sei es Alltagsrassismus oder das weltweite Aufstreben von Populisten – finde ich es ganz wichtig, dass es einen Studiengang gibt, der Menschen ausbildet, mit Vorurteilen aufzuräumen und als Brücke für mehr Verständnis unter verschiedenen Gruppen und für ein besseres Miteinander sorgt.“ (4. Semester)
  • „Ich muss zugeben, dass ich mit dem Fach meine Hochs und Tiefs hatte, das ist aber normal, oder? Inzwischen bin ich zufrieden mit meinem Studium, aber besonders zu Beginn habe ich mir mehr Betreuung und Struktur gewünscht.“ (6. Semester)

Falls ihr weitere Fragen habt, oder einfach mal mit ’ner IKK-lerin übers Studium in Chemnitz quatschen wollt, kontaktiert mich gerne einfach über unser Kontaktformular oder lasst einen Kommentar unterm Artikel! Ansonsten empfehle ich die IKK-Fachgruppe oder, falls ihr bei facebook seid, gibt es dort auch recht aktive IKK-Gruppen, bei denen man gerne Fragen stellen kann (z. B. „Interkulturelle Kommunikation in Chemnitz WS 14/15“)!

 

Eintrag von Almuth, Bachelorstudium Interkulturelle Kommunikation, 30.05.2017

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.