Informatiker unterwegs

Wie jede Fakultät an der Uni hat auch die Informatik einen Fachschaftsrat, kurz: FSR. Dieser ist ein zentraler Anlaufpunkt bei Studentenproblemen innerhalb der Fakultät oder auch der Ausgangspunkt von vielen tollen Veranstaltungen. Egal ob die O-Woche, Grillen, Bowling, Klettern oder Sommerrodelbahn − all diese Veranstaltungen hat der FSR:IF, Fachschaftsrat Informatik, schon organisiert.

Auf durch den Tunnel (Foto: Sebastian Arndt)

Auch am Freitag, den 02.06.2017, wurden bei bestem Wetter wieder einige Informatiker aus der gesunden Kellerbräune hervorgelockt. Und das diesmal auf zwei Rädern. Denn der FSR:IF veranstaltete mal wieder eine Fahrradtour mit anschließendem Picknick zum Start in das längere Pfingstwochenende. Also hieß es gut eincremen und ab zum Alten Heizhaus in der Strana, dem Startpunkt der Tour. Nach einer Wartezeit von etwa einer halben Stunde ging es dann los. Es hatten sich zwar leider nur 12 Radler eingefunden, die mit durchs Chemnitztal nach Markersdorf rollen wollten, aber immerhin macht es in dieser Größe wenigstens schon etwas Spaß zu fahren.
Also los: aus dem Innenhof der Strana durch das große Tor hinaus, am Busbahnhof vorbei auf den Brühl, dort am ZUHAUSE-Schriftzug links weg in die Elisenstraße, diese durch über die Mühlenstraße bis zur Hauboldstraße, rechts abbiegen, die Müllerstraße queren und dann bis zum Ende der Straße durch fahren. Nun noch einmal kurz links auf die Lohrstraße, über die Brücke der Chemnitz und sofort nach dem Wasser nach rechts − schon ist man auf dem Chemnitztal(rad)weg. Und ab hier wird es schön, glatt, grün, recht ruhig, je nach Wetter ziemlich voll, aber einfach entspannt zu radeln.
Immer dem Fluss folgend fuhren auch wir so am Heizkraftwerk mit seinem bunten Schornstein vorbei, unter der A4 hindurch, weiter hinaus zum damaligen unteren Bahnhof von Wittgensdorf und ab hier weiter auf dem vor zwei Monaten neu eröffneten Abschnitt nach Markersdorf, der nun schon außerhalb der Stadtgrenze liegt.

Nach dem Tunnel hatten wir diesen schönen Ausblick
(Foto: Sebastian Arndt)

Der Weg wird hier noch ein Stück einsamer, ruhiger und grüner und führt wunderschön durch das Tal. Nach einem Kilometer auf diesem neuesten Abschnitt erreicht man das coolste Stück des Weges − eine Brücke-(Schusterstein)Tunnel-Brücke-Kombination, die eine tolle Abwechslung zu sonstigen Strecken darstellt und Bahntrassenradwege relativ einzigartig macht. Weiter geht es an einer noch im Bau befindlichen Brücke auf der rechten Seite Richtung Auerswalde vorbei, in eine kleine Verschwenkung des Radweges am ehemaligen Bahnhof Auerswalde-Köthensdorf, die Köthensdorfer Hauptstraße kreuzend durch viel Grün am Umspannwerk Köthensdorf vorbei und in mehreren langen Schwüngen zu unserem Ziel nach Markersdorf (Link: https://www.komoot.de/plan/tour/cCAgQAxoKCO6UqgwQrve9MBoGCM0wEPRDGgwIxaYIEOTUCSi9jAw/@50.8465433,12.9283762,15z).
Auf unserem Weg, das sind bloß 14 km, zeigte sich allerdings auch schon schnell, wer öfter auf zwei Rädern unterwegs ist und wer wohl eher nicht. Denn das Tempo innerhalb unserer kleinen Gruppe war verschieden und so durfte der hintere Teil bei Gefallen etwas schneller strampeln, oder wir an der Spitze etwas Tempo rausnehmen. Verloren wurde glücklicherweise niemand. 😀
Und als wir nun an unserem Ziel, dem alten Steinbruch bei Markersdorf, angekommen waren, begann das Warten. Warten auf diejenigen, die nicht mit pedalieren wollten und in ihrem Auto das Picknick für den Rest hatten. Doch sie kamen nicht und so warteten wir und warteten und warteten. Gegen 16:45 Uhr hatten sie es dann doch geschafft, das richtige Markersdorf zu finden (NEIN, ES IST NICHT DER STADTTEIL VON CHEMNITZ!! :P) und so hatten wir doch noch eine schöne Zeit zusammen bis es dann gegen 18 Uhr wieder „Aufbruch nach Hause“ hieß.
Den Rückweg fuhr ich diesmal jedoch alleine und etwas zügiger, da ich um 19 Uhr noch einen Termin in der Stadt hatte, den ich locker erreichte. Jedoch war mir bei den Temperaturen und meinem Tempo etwas warm beim Ankommen. 😀

In diesem Sinne allen eine schöne Woche und viel Spaß beim eigenen Erkunden des schönen Weges,
Basti

(Weitere Fotos findet ihr übrigens hier.)

P.S.: Der Radweg wird inzwischen auch schon Richtung Wechselburg weiter gebaut.
P.P.S.: Wer aus der Stadt schneller zum Radweg gelangen möchte, dem empfehle ich die direkten Routen Strana -> Wilhelm-Külz-Platz -> Lohrstraße oder Brückenstraße -> Mühlenstraße -> Hauboldstraße.

 

Eintrag von Sebastian, Bachelorstudium Angewandte Informatik, 13.06.2017

1 Response

  1. Toni 13. Juni 2017 / 9:56

    Klingt nach einem klasse Tag Sebastian.

    Das ist wirklich eine tolle Strecke. Ich setze die Tour häufig an dieser Stelle weiter entlang der Chemnitz fort und fahre bis zur Mulde und dann den Mulderadweg Richtung Zwickau. Dort kann man je nach Belieben bis Glauchau oder Zwickau fahren und mit dem Rad/ Zug zurück bzw. mit dem Rad über Limbach-Oberfrohna.

    Viele Grüße Toni.

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