1. Stausee-Cross-Triathlon am Stausee Oberrabenstein

Nun ist es schon wieder fast zwei Wochen her als der erste Stausee-Cross-Triathlon, von der Lauf-KulTour organisiert, am Stausee Oberrabenstein stattfand.

Stausee von oben (Quelle: https://www.stausee-triathlon.de/)

Was ist eigentlich ein Stausee-Cross-Triathlon?

Bei einem Stausee-Cross-Triathlon gibt es drei verschiedene Disziplinen, die bewältigt werden müssen. Als erstes wird geschwommen, dann auf das Rad gestiegen und zum Schluss noch eine Runde gelaufen. Dabei gab es bei diesem Event die Stauseetriathlon- (1 km Schwimmen, 20 km Rad, 6 km Laufen) und die Stauseetriathlon-Light-Variante (0,5 km Schwimmen, 10 km Rad, 3 km Laufen).

Da ich als Mitglied der Lauf-KulTour tätig bin, war ich natürlich nicht nur als Teilnehmer der 10 km Radrunde mit dabei, sondern auch bei den ganzen Auf- und Abbautätigkeiten mit am Start. Außerdem wurde ich später noch auf der Strecke für die Verpflegung der Fahrer eingesetzt, die auf der langen Raddistanz (Stauseetriathlon-Variante) die Strecke absolvieren wollten.

Nun können die Sportler kommen (Foto: Lauf-KulTour)

Kommen wir aber zum Freitag (14.07.2017), ein Tag vorm großen Event. Dort waren natürlich alle helfenden Hände für den großen Aufbau gefragt. Es musste nicht nur an Toiletten, Stromgenerator, Absperrungen, Verpflegungen usw. gedacht werden, sondern auch an das Markieren der Strecke und die Einteilung der Streckenposten für den nächsten Tag sowie vieles mehr. Natürlich versprach das Wetter für den Samstag keine guten Aussichten, sodass dies die Planung erschwerte.

Am nächsten Tag (Samstag, den 15.07.2017), wie schon vorausgesehen, regnet es seit den frühen Morgenstunden mit kleinen Unterbrechungen. Eine Absage des Events kam natürlich nicht in Frage. Einige von den Helfern haben in ihren Autos auf dem Gelände übernachtet, um Vandalismus an den bereits erbauten Zelten vorzubeugen. Da 9 Uhr der Startschuss des Stauseetriathlon-Light war, trudelten gegen 8 Uhr die ersten Sportler am Stausee ein. Dabei wurden die Räder zum Check-in gebracht, damit auch jeder Fahrer die Bedingungen des Reglements einhält. Außerdem mussten die Startunterlagen abgeholt und die Startnummern sichtbar an Rad und Kleidung angebracht werden. Nach einer kurzen Einweisung fiel auch schon der Startschuss des ersten Rennens des Triathlons. Natürlich gab es bei diesem Rennen auch Staffeln, wo jeder Sportler seine beste Disziplin auswählen (entweder Schwimmen, Rad fahren oder Laufen) kann und dort antreten darf. Dafür werden zwei bis drei Personen benötigt, um eine Staffel aufzustellen. Somit ist die erste Person für das Schwimmen zuständig und übergibt den Staffelstab an den Radfahrer, welcher in der Wechselzone darauf wartet. Nun wartet der Läufer auf den Radfahrer und dieser übergibt dort zum letzten Mal den Staffelstab an den Läufer. Bei zwei Personen schwimmt die erste Person, übergibt den Staffelstab an den Radfahrer und dieser wiederum an die erste Person.

Für mich hieß es die Radkleidung anzuziehen und auf meine Schwimmerin warten.

Hier ging es für mich auf die 10 km lange Radstrecke (Foto: Lauf-KulTour)

Wenig später kam auch schon meine Schwimmerin aus dem Wasser und ich konnte auf die Strecke gehen. Sie hatte es geschafft und für mich hieß es nun in die Pedalen zu treten.

Die Streckenbedingungen glichen einer Schlammschlacht und nach kurzer Zeit war nichts mehr vom Trikot zu erkennen. 🙂

Die Strecke konnte man mit der Heavy24-Strecke vergleichen, da zum größten Teil diese Strecke entlang gefahren wurde. Endlich im Ziel stand nun der letzte Wechsel auf meine Läuferin an. Dabei verirrten sich einige Läufer auf der Strecke und kamen schon nach 2 km im Ziel wieder an. Lediglich unsere Läuferin fand den richtigen Weg und zog einen weiteren Läufer hinter sich her.

Am Ende belegte unsere Staffel den zweiten Platz (gut es waren nur drei Staffeln gewesen :D).

Nun war es auch schon 12 Uhr und der zweite Teil des Rennens stand an (Stauseetriathlon-Variante). Da ich dieses Mal nicht als Sportler antreten musste, hatte ich ehrenvolle Aufgabe die Sportler auf der Strecke mit Wasser zu versorgen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr erfolgreicher erster Stausee-Cross-Triathlon gewesen war. Viele Sportler waren sehr zufrieden und würden sehr gern das nächste Mal wieder teilnehmen. Natürlich gibt es einige Verbesserungsvorschläge, die man nächstes Jahr ändern könnte. Insgesamt hatten übrigens an dem Tag rund 85 Sportler teilgenommen. 🙂

Somit wird es auch im Jahr 2018 ein erneuter Stausee-Cross-Triathlon geben.

 

Eintrag von Florian, Masterstudium Maschinenbau, 26.07.2017

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