Klausuren-Horror

Jetzt vorbei, aber die nächste steht uns schon bald bevor!

„Ohne Fleiß, kein Preis“ (Foto: Marie-Therese Schmidt)

Das Semester haben wir gerade hinter uns gebracht und eigentlich sollten wir den Rest des Sommers und unsere Semesterferien genießen, aber leider wissen wir auch nach der Prüfungsphase ist vor der nächsten Prüfungsphase!

Ich habe bereits einen Artikel darüber geschrieben wie ihr am besten zum Ende des Semesters für die Klausuren lernt. Aber wie wäre es eigentlich mal damit während des Semesters anzufangen und nicht alles auf das Ende des Semesters zu schieben?

Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass man über das Semester verteilt eigentlich andere Dinge im Kopf hat.

Aber wie wäre es, wen man Vergnügen mit dem Lernen verbinden könnte?

Ich habe mich letztes Semester einmal in der Woche mit Kommilitonen getroffen aus gemeinsamen Vorlesungen, um mit ihnen den Fragenkatalog aus den Vorträgen zu erarbeiten. Dabei konnten wir uns gegenseitig helfen den entsprechenden Stoff zu verarbeiten und uns gemeinsam für die Klausuren vorzubereiten. Lernen mit Freunden ist nicht so langweilig und mit den richtigen Leuten macht es auch richtig Spaß. Bei manchen Lektionen ist der Spaßfaktor zwar ziemlich begrenzt, aber hier gilt geteiltes Leid ist halbes Leid und man leidet nicht alleine!

Also, wenn ihr gemeinsam Vorlesungen mit Freunden habt oder neue Leute in Vorlesungen kennen lernt, die genauso wie ihr gerne gute Noten haben wollen und nicht nur olympisch denken (dabei sein ist alles), dann fragt sie, ob sie sich mit euch einmal in der Woche oder alle zwei Wochen treffen wollen. Bildet Lerngruppen nicht erst am Ende des Semesters, sondern gleich und ihr unterliegt nicht dem persönlichen Leistungsdruck am Ende des Semesters. Ihr bereitet euch so ideal während des Semesters vor und startet entspannter in die Prüfungsphase, ohne euch nachträglich zu ärgern nicht vorher mit dem Lernen angefangen zu haben.

Wichtig!!! Nicht nur miteinander ein Schwätzchen halten, gegen das keiner was einzuwenden hat, sondern auch wirklich lernen und gemeinsam unklare Sachen der Vorlesung besprechen. Ich hör schon „Streber, Streber“, trotzdem es erleichtert euch den Unialltag ungemein.

Fangt an die Vorlesungen jede Woche alleine durchzuarbeiten. Klar, wer hat dazu schon Lust, wer aber sofort damit anfängt und sich vielleicht bereits Karteikarten schreibt, dem bleibt es erspart während der Prüfungsphase in Tag- und Nachtarbeit, Karteikarten zu schreiben, um den Stoff dann in Rekordzeit zu lernen. Die Vorbereitungen für die Klausuren sind dann viel entspannter und der Schlafmangel hält sich in Grenzen.

Aus persönlicher Erfahrung, die Tipps klingen im ersten Moment ziemlich banal und ihr denkt was soll der Blödsinn?!?

Probiert es aus und ihr werdet sehen ES HILFT.

 

Eintrag von Marie-Therese, Bachelorstudium Europastudien, 17.08.2017

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