Geheimtipp

Orte in Chemnitz, die man gesehen haben sollte

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, es geht euch gut und ihr seid nicht zu gestresst. Ich entführe euch heute ins Grüne von Chemnitz und hoffe, dass es in diesem Jahr noch ein paar schöne Tage gibt, an denen ihr den Ausflug machen könnt.

Ich habe mir meine Freundin geschnappt und wir sind mit der Buslinie 32 Richtung Rabenstein, Tierpark bis zum Rabenstein Center gefahren. Dort haben wir kurz gewartet und dann ging es mit der Linie 73 bis zur Haltestelle „Grünaer Straße“ weiter. Von dort sind wir ganz motiviert mit der Hilfe von Google Maps in die völlig falsche Richtung gelaufen. Als uns bewusst wurde, dass wir den Aussichtsturm wahrscheinlich nicht in der Wohnsiedlung finden, haben wir eine andere Spaziergängerin gefragt. Jetzt kann ich euch den richtigen Weg beschreiben. 😉

Von der Haltestelle aus, geht ihr die Grünaer Straße in Richtung Wald. Ihr lauft also direkt in den Wald hinein. Auf der rechten Seite befindet sich ein größerer Parkplatz, also für alle mit Auto, Parkmöglichkeiten sind gegeben. Dank der Wegweiser wisst ihr, wo es in Richtung „Forsthaus“ geht und folgt diesem Weg. Beim nächsten Schild orientiert ihr euch am Totenstein. Wenn ihr diesem Weg folgt, lauft ihr direkt auf ein großes Gebäude zu. Wir waren etwas überrascht, dass wir auf dem Balkon auf einmal leicht bekleidete Menschen gesehen haben. Wie wir später herausgefunden haben ist dies der Gesundheitspark Golfbadsauna. An diesem lauft ihr rechts vorbei und folgt weiter dem Weg. Kurz darauf kommt ihr an eine Gabelung, dort rechts halten. Und wenn ihr bis dahin gekommen seid, trefft ihr kurze Zeit später auf die „Schmusebank“. Diese hat genau diesen Aufdruck und ist somit nicht zu verfehlen. Hinter der Bank führt ein Weg links herum direkt in den Nadelwald hinein. Und dann habt ihr es gleich geschafft. Immer gerade aus und an der nächsten Kreuzung links herum auf den großen Wanderweg. Einfach gerade aus und auf der linken Seite könnt ihr den „Maria-Josefa–Turm“ nicht mehr übersehen, denn dieser ist ca. 30 Meter hoch.

Maria-Josefa-Turm – Von allen Perspektiven (Fotografin: Josephine Döring)

Von oben habt ihr bei gutem Wetter die Möglichkeit, das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig zu beobachten. An diesem recht trüben Tag reichte unser Blick zumindest bis zum Schornstein des Heizkraftwerks Chemnitz-Nord, zur evangelischen Markuskirche auf dem Sonnenberg (erkennbar an den zwei schwarzen Türmen) und zum Hotel Mercure in Chemnitz.

Für alle Personen mit einer Schwäche für Höhe: es gibt ein Zwischenplateau, auf dem man ebenfalls die Aussicht genießen kann. Für alle anderen geht es über eine Wendeltreppe über die Baumkronen hinweg.

 

Ich hoffe, ihr findet mit dieser Beschreibung den Weg, wir haben es geschafft. Sicher findet ihr sonst auch nette Spaziergänger, die euch weiterhelfen.

Bei Fragen könnt ihr mich gern kontaktieren.

Ich freue mich schon, dass nächste Mal für euch zu schreiben. Bis dahin eine entspannte Zeit.

 

Eintrag von Josephine, Studiengang Lehramt an Grundschulen, 20.11.2017

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