NMUN in New York? Was ist das?

An unserer Universität werden zahlreiche spannende Projekte angeboten. Als Politikwissenschaftler oder Europastudent kann man öfters in den Genuss kommen, an solchen Projekten teilzunehmen. Solche Veranstaltungen werden regelmäßig über unsere Mailinglisten bekannt gegeben.

Eines dieser Projekte, das jedes Jahr über alle Mailinglisten geschickt wird, ist das NMUN-Projekt. Aber um was geht es da eigentlich? Was bedeutet NMUN denn überhaupt? Die Auflösung: National Model United Nations.  Das ist ein Projekt der Professur Internationale Politik für das sich jeder Studenten, von jeder Professur bewerben darf, um daran teilnehmen zu können.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Simulation, in der man die Arbeit von Diplomaten übernimmt und hautnah die Funktionsweise von internationaler Politik miterleben darf.

Diese Simulation gehört zu einer der größten und professionellsten Simulationen der Arbeit der Vereinten Nationen (VN). Ich habe das Glück nächstes Jahr an diesem spannenden Projekt, inclusive einer tollen Reise, teilnehmen zu dürfen. Wir, die Delegation der TU Chemnitz, werden in die Rolle von Diplomaten schlüpfen und die Position und auch die Interessen des Landes, in diesem Jahr die  Demokratische Republik Kongo, vertreten.

Das hört sich sehr kompliziert an. Doch selbst Studenten, die keine Grundkenntnisse über politische Geschehen haben, sollten sich bewerben, um bei der interessanten Simulation teilnehmen und unvergessliche Erfahrungen sammeln zu können. Im Laufe des Projekts werdet ihr eure Ansichten erweitern und die Arbeit der VN immer besser verstehen. Das Projekt wird, wie fast alle internationalen Anliegen, komplett in Englisch abgehalten. Das sollte jedoch keinen abschrecken. Jeder Mensch wächst mit den Herausforderungen, die an ihn gestellt werden. Euer Wortschatz wird sich entsprechend um ein vielfaches erweitern, und das kann man im späteren Berufsleben bestimmt irgendwann gebrauchen.

Ein weiterer Vorteil ist, man lernt neue Leute kennen und kann dieses besondere Ereignis in seine Vita mit aufnehmen.

Allerdings ist das auch mit Arbeit verbunden. Dieses Projekt ist zwar super spannend, aber ihr benötigt eine Menge Zeit und einen gewissen Anteil der Kosten müsst ihr selbst tragen. Ein Anteil der Kosten bekommt ihr erstattet, aber eben nicht alles. Die Zeit, die ihr in das Projekt investiert, gleicht sich durch die zu gewinnenden Erfahrungen mehr als aus.

Ein Projekt das den Einsatz lohnt, da bin ich mir absolut sicher.

 

Ich möchte mich bei euch noch verabschieden, da dies mein letzter Eintrag für diesen Blog sein wird, und mich bei euch als Leser/-innen bedanken.

Bis bald,

Marie-Therese

 

Marie-Therese, Bachelorstudium Europastudien, 20.12.2017

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