Im Leben eines Chemie-Erstis? (2/5)

Nickelkomplexe (Fotograf Danny Quint)

Dienstag, 23.01.2018. Ausschlafen! Nach dem Tag gestern war das auch bitter nötig. 8:18 Uhr geht es in die Bahn, 8:48 Uhr Ankunft an der Uni. Los geht es heute mit dem „Tutorium für Chemiker“. Wir wiederholen nochmal den Stoff der letzten Zeit, vertiefen und besprechen alles. Perfekt für die, die nicht ganz hinterhergekommen sind. Thema heute sind Oxidationszahlen und Redoxgleichungen. Vielen ist das Thema bekannt, aber es ist trotzdem gut, dass wir es noch einmal wiederholt haben.     Nach dem Mittag geht es weiter mit Allgemeiner Chemie (AC) bei Prof. Armbrüster. Ich finde die Chemievorlesungen (egal ob Prof. Armbrüster oder Prof. Mehring) sehr gut und sehr anschaulich. Mitten in der Vorlesung über Elektrochemie wird erstmal über Brennstoffe diskutiert und wo Elektrochemie dort zur Anwendung kommt. Die Diskussionen und das Einbeziehen des Auditoriums finde ich eine tolle Lernmethode, viel besser als reine Vorlesungen. Zwischendurch wird durch einen kecken Spruch wie „Kommen wir zum Sinn des Lebens und zur Zahl 42“ die Vorlesung aufgelockert. Das Ende jeder Vorlesung bei Prof. Armbrüster markiert ein Experiment über das Thema der Vorlesung. Dieses Mal: Komplexverbindungen mit Nickel. Nach AC geht es mit der neuen Tram 3 Richtung Reichenhainer Straße zur Physikvorlesung bei Prof. Magerle. Da ich in der Schule Physik als Leistungskurs belegt hatte, kommt nicht viel Neues dran. Nur etwas Thermodynamik. Die Vorlesung geht immer bis 15:15 Uhr, meist aber länger. Leider fährt mein Bus schon eher (15:13 Uhr), sodass ich das Ende der Vorlesung meist verpasse. Ankunft daheim: 16:00 Uhr. Am Abend schreibe ich noch schnell das Protokoll für Montag und bereite mich auf das Praktikum morgen vor.

 

Eintrag von Danny, Bachelorstudium Chemie, 27.02.2018

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