„ISINA – Von Frauen für Frauen“

Nachdem der Prüfungsstress vorbei ist hat man endlich Zeit für all die Dinge, die man über das Semester hinweg aufgeschoben hat. Mal wieder ein gutes Buch lesen, Freunde treffen, reisen und was einem sonst noch einfällt. Ich habe meine freie Zeit unter anderem dafür genutzt, vom 05.03. bis 06.03. ein tolles Angebot des MINT Wissenschaftlerinnen Stammtisches der TU Chemnitz in Anspruch zu nehmen – das Interdisziplinäre Symposium ISINA. An zwei vollen Tagen durfte ich spannenden Vorträgen lauschen, mich fachlich mit interessierten Studentinnen und Wissenschaftlerinnen austauschen und Workshops besuchen, die mich persönlich und im Hinblick auf meine berufliche Zukunft sehr weitergebracht haben.

(Foto: ISINA – Interdisziplinäres Symposium für Frauen im MINT-Bereich)

Die Tagung wurde mit einem Vortrag von Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr.-Ing. habil. Marion Merklein eröffnet. Sie sprach über Ihre Arbeit an der Friedrich-Maximilian-Universität Erlangen-Nürnberg und gab uns einen Einblick in die aktuellen Trends und Themen der Umformtechnik.
Bei dem darauffolgenden Networking-Café hatte man die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auf zwei spannende und interessante Tage einzustimmen. Außerdem konnte man die Gelegenheit nutzen, um einen Blick auf die Poster für den „Best-Poster-Award“ zu werfen und seine Stimme für das beste Exemplar abzugeben. Dieser Award ist einer von zwei Preisen, die im Rahmen des Symposiums  vergeben werden. Bei dem zweiten Preis handelt es sich um den sogenannten BeLL-Prix, mit welchem herausragende „Besondere Lernleistungen“ von Schülerinnen der 12. Klasse geehrt werden.
Im Anschluss an das Networking-Café starteten die Vorträge und Workshops. Zur Auswahl standen eine Vielzahl fachlicher Vortragsthemen sowohl in deutscher Sprache als auch auf Englisch. Beispielsweise hielt Frau Dipl.-Ing. Bettina Seiler einen Vortrag über „Die Analyse von Bewegungs-, Verformungs- und Schädigungsprozessen“. Es fanden immer zwei Vorträge gleichzeitig statt, sodass für jeden etwas dabei war.

(Foto: ISINA – Interdisziplinäres Symposium für Frauen im MINT-Bereich)

Bei den Workshops ging es mehr darum, die persönlichen Soft Skills weiterzuentwickeln. Themen wie beispielsweise „Zeit- und Selbstmanagement am Arbeitsplatz“, „Job application training“ oder „Körpersprache und Rhetorik“ forderten die Teilnehmerinnen dazu auf, ihr eigenes Handeln zu reflektieren und zu verbessern.
Auch der zweite Tag hielt noch einmal spannende Vorträge und Workshops bereit. Den Abschluss bildete die Veranstaltung „Vorstellung aktueller Forschungstrends“. Verschiedene Chemnitzer Unternehmen stellten sich vor und erläuterten durch welche zukunftsweisenden Technologien sie sich von ihrer Konkurrenz abheben bzw. in welche Richtung sie in Zukunft gehen wollen.
Alles in allem kann ich sagen, dass sich für mich die Teilnahme  sehr gelohnt hat und, dass ich jedem empfehlen kann, im nächsten Jahr ebenfalls dabei zu sein.

 

Eintrag von Nora, Bachelorstudium Regenerative Energietechnik, 26.03.2018

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