Nach der Prüfung ist vor der Hausarbeit!

Eine gesunde Abkühlung an heißen Tagen (Fotografin: Emily Ehinger)

Alle Prüfungen sind vorbei! Man freut sich auf die Semesterferien und die neu gewonnene Freiheit. Endlich wieder ohne schlechtes Gewissen Serien schauen, im Freibad das schöne Wetter genießen oder leckeres Essen zubereiten.

Doch Moment. Ohne schlechtes Gewissen?

Ich glaube jeder Student weiß was es bedeutet, noch einige Hausarbeiten schreiben zu müssen oder vielleicht sogar die Bachelor- oder Masterarbeit im Nacken sitzen zu haben. Schnell war´s das dann mit der inneren Ruhe und Gelassenheit. Vielleicht gibt es sogar schon ein Abgabedatum oder eine Deadline bis alles fertig sein sollte. Und nun?

Hausarbeiten schreiben sich leider nicht von allein (Fotografin: Laura Matthes)

Ich wusste bereits vor den Prüfungen, dass ich es nicht schaffen würde, während der Prüfungsphase Hausarbeiten oder Seminararbeiten zu schreiben, also blieben nur die Semesterferien als Alternative. Mir war von Anfang an klar, dass ich alle Schreibprojekte so schnell es geht, gleich zu Beginn der Ferien abhaken möchte. Aber irgendwie war nach dem ständigen Lernen die Motivation vollkommen weg und die Luft raus.

Durch zahlreiche Werbung in und um den Campus habe ich von der „Schreibwoche“ erfahren. Eine Veranstaltung, die vom 13.08. bis 17.08., also direkt nach Ende der Prüfungsperiode, stattgefunden hat und von TU4U und der Universitätsbibliothek organisiert wurde. Diese konnte man von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr besuchen und an seinen eigenen Schreibprojekten arbeiten, an tollen Workshops teilnehmen oder auch die dort angebotene individuelle Beratung in Anspruch nehmen.

Ich konnte mich im Vorfeld für die Schreibwoche anmelden und war damit auch gleich „gezwungen“ mit meinen Hausarbeiten zu beginnen. Ich persönlich kann mich viel besser motivieren, wenn ich nicht vor dem heimischen Schreibtisch sitze und so war die Bib der perfekte Ort, um voranzukommen. Bei Fragen oder einer Schreibblockade konnte ich jederzeit zur Beratung gehen und mir hilfreiche Tipps und Tricks holen. In den Workshops habe ich zum Beispiel lernen können, wie ich richtig zitiere oder den roten Faden einer wissenschaftlichen Arbeit finde.

Die Schreibwoche hat mir super geholfen, mich für das Schreiben meiner Hausarbeit zu motivieren und diese innerhalb kürzester Zeit fertig zu stellen. Ich kann es euch also nur ans Herz legen, dort nächstes Jahr teilzunehmen. Im März findet auch die „lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ in der Mensa statt. Dort kann man ebenso wie bei der „Schreibwoche“ an den individuellen Projekten arbeiten.

Leider muss ich noch eine weitere Hausarbeit schreiben, aber ich bin nun viel motivierter und bin gewillt, diese so schnell es geht zu bearbeiten.

Ich wünsche euch auch viel Motivation und Durchhaltevermögen bei euren Schreibprojekten.

PS.: Es ist ein grandioses Gefühl, wenn man eine Sache auf der To-Do-Liste abhaken kann! (:

Liebe Grüße

Emily

 

Eintrag von Emily, Masterstudium Digitale Medien- und Kommunikationskulturen, 22.08.2018


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