Warum sich ein Blog von und für Studierende lohnt!

Vielleicht möchtest du das auch? Dann mache doch bei den Campus TUschlern mit. (Fotografin: Natalie Pohle)

Blogs sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden und die Welt der Themen reicht dabei schier ins Unermessliche. Sie sind eine Art öffentliches Tagebuch, in welches ein oder mehrere Schreibende über verschiedene Themen, ihr eigenes Leben oder auch Produkte schreiben, berichten und nicht zuletzt auch werben. Meistens kommt eine „kommunikative“ Komponente dazu: Die Personen, die den Blog verfolgen oder auch nur einen für sie interessanten Artikel gelesen haben, können diesen kommentieren und so mit den Menschen „hinter“ dem Blog und den anderen Lesern ein Gespräch beginnen, eine Diskussion anfachen oder auch nur schlicht und einfach ihre Meinung oder Bewertung abgeben.

Beinahe unüberschaubar ist die Anzahl der Mode- oder Beautyblogs, Tagebuch- oder Kochblogs; um nur eine kleine Auswahl an möglichen Themen zu nennen, denen sich ein Blog widmen kann. Nützliche Tipps für den Alltag findet man also gewiss, wenn man nach passenden Blogs im Internet stöbert. Doch wie sieht das speziell fürs „Studentenleben“ aus? Natürlich gibt es Blogs, in denen es allgemeine Tipps und Antworten zu Fragen gibt, vor denen jeder Studierende höchstwahrscheinlich einmal stehen wird: Wie organisiere ich meine Finanzen am besten? Wie organisiere ich meinen Unialltag? Worauf muss ich bei Bewerbungen achten? Welche Investitionen lohnen sich?

Nützlich sind dabei Blogs wie uniblogger.de; studentenpilot.blogspot.com und uni-blog.info.

Die Themen „Hochschulen“ und „Studieren“ sind also gut in der Blog-Welt vertreten. Doch was würden die ganzen allgemeinen Infos nutzen, wenn es keine Blogs speziell für die eigene Hochschule gäbe? Natürlich bekommt jeder angehende Studierende vor Studienstart von seiner zukünftigen Hochschule die wichtigsten Infos, sei es als Mail, Brief oder auf sonstigen Wegen – zumindest sollte dies selbstverständlich sein. Und auch die jeweiligen Homepages der Universitäten sind wichtige Infopunkte, auf denen sich jeder Studieninteressierte und auch Studierende  über das Studienangebot, den Ablauf, die verschiedenen Einrichtungen und Veranstaltungen informieren kann und sollte. Meiner Meinung nach ist die Organisation bezüglich des Studienstarts, während des Studiums und bis zum Studienabschluss an der TU Chemnitz sehr gut. Dies liegt nicht zuletzt an der guten Vernetzung zwischen den Einrichtungen, Dozierenden und Studierenden, was ich rückblickend auf mein Studium in Chemnitz immer wieder als besonders wertvoll und erwähnenswert erachte.

Marina, Anna, Franziska und Florian (Fotografin: Natalie Pohle)

Der Blog der Campus TUschler fungiert wie ich finde besonders im Bereich der Studienorientierung – sowohl in der Bewerbungs-/Orientierungsphase, als auch während des Studiums an der TU – als wichtiges Element der Kommunikation zwischen den Studierenden und auch den Einrichtungen sowie Lehrenden. Die Beiträge sind von Studierenden für Studierende geschrieben (wobei natürlich andere Leser nie ausgeschlossen und auch sehr willkommen sind 😊 ), was einen Austausch auf gleicher Ebene möglich macht. Die Leser bekommen so einen authentischen und wertvollen Einblick ins Chemnitzer „Studentenleben“ und in die einzelnen Studiengänge samt Veranstaltungen. Natürlich ist eine gute Vernetzung zwischen den universitären Einrichtungen und zwischen den Lehrenden und den Studierenden trotzdem unerlässlich – der Campus TUschler-Blog ist  finde ich dennoch ein zusätzliches „Medium“, was sehr nützlich und persönlich ist und was daher genutzt und wertgeschätzt werden sollte, da es nicht selbstverständlich ist, einen solchen Blog zu haben und auch Menschen zu finden, die sich für diesen einsetzen. Sei es durch Beiträge, dessen Organisation oder auch durch das Nutzen, Lesen und Weitersagen!

Auch der kleine (Kultur-)fuchs sucht laufend Unterstützung und Mitstreiter (Foto: https://pixabay.com/de/, (c)Kulturfuchs/Julia Pfeiffer)

Zum Schluss meines Beitrages erlaube ich mir noch, ein bisschen Werbung für einen Blog zu machen, den es zwar schon etwas länger gibt, der aber leider in Vergessenheit geraten ist: Der Kulturfuchs (https://kulturfuchs.wordpress.com/). Er wurde am Seminar für Volkskunde/Kulturgeschichte an der FSU Jena vor langer Zeit ins Leben gerufen. Durch fehlenden „Nachwuchs“ ist er allerdings nicht mehr genutzt worden und mehr als eingestaubt. Da ich nicht zuletzt aus Chemnitz den Mehrwert eines solchen Blogs kannte und es schade fand, dass die Studierenden in Jena nicht auch die Möglichkeit bekommen, sich auf diese Weise zu informieren und zu vernetzen, habe ich mich dazu entschlossen, den kleinen Kulturfuchs wieder zum Leben zu erwecken. Ziel ist es, dass wieder ein reger Austausch entsteht – zwischen den Studierenden, mit und unter den Dozierenden und anderen Interessierten. Und nicht zuletzt, soll dabei auch der Studiengang der Volkskunde/ Kulturgeschichte von seinem Ruf befreit werden, eingestaubt zu sein. Ich würde mich also freuen, wenn ihr mal vorbeischaut und gerne auch kommentiert und die Beiträge kritisch hinterfragt – denn nur so entsteht eine interessante Diskussion!

 

Florian, Marina, Franziska und Anna bei der Themensuche (Fotografin: Natalie Pohle)

Vielen Dank schon mal –lest weiterhin auch fleißig den Campus TUschler-Blog und nutzt diese super Möglichkeit! 😊 Wer bei uns mitschreiben möchte, kann sich gern per Kontaktformular (auf der Seite unten) melden. Stelle dich uns kurz vor und schreibe dann selbst regelmäßig spannende Beiträge zur TU Chemnitz und deinem Studium hier.

 

 

 

Eintrag von Alumni TUschlerin Julia (Bachelor of Arts Europastudien mit kulturwissenschaftlicher Ausrichtung), 24.08.2018

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