Studium was nun?

Die Orangerie – hier findet der Hauptteil der Vorlesungen statt (Fotografin: Natalie Pohle)

Jeder stellt sich irgendwann mal die Frage „Wie geht es nach dem Studium weiter?“. Und ich sage euch mir geht es gerade so. Ich habe nach meinem Zivildienst auf der Kinderkrankenstation mein Maschinenbaustudium an der Technischen Universität im Jahr 2011 begonnen. Damals als Ersti (Erstsemester) war es schwierig sich an die Gewohnheiten des Studentenlebens anzupassen. Aber nach ein paar Monaten hat man sich in den eigenen vier Wänden eingelebt und das Suchen nach Seminar- und Vorlesungsräumen fällt einem immer leichter. Und so vergeht das Studium wie im Fluge. Hier an dieser Stelle möchte ich auch auf meine vergangenen Blogbeiträge zum Thema „Maschinenbau – irgendwas mit Technik?!“,  „Studium Maschinenbau – die beste Lehrveranstaltung“, „Master Maschinenbau – Was erwartet mich da?“ verweisen. In diesen Beiträgen habe ich schon Erfahrungen bzw. Infos zu meinem Maschinenbaustudium berichtet.

Meine erste große Aufgabe war die Bachelorarbeit, welche an der Universität oder im Betrieb geschrieben werden kann („Bachelor- oder Masterarbeit im Unternehmen schreiben“). Ich entschied mich schlussendlich dafür meine Arbeit in einem Betrieb zu schreiben, um dort praktische Erfahrungen zu sammeln. Ein Muss eines Studenten ist die Teilnahme an der Graduiertenfeier, wo alle Studenten in ihren jeweiligen Fachrichtungen in einem Talar geehrt werden.

Studieren in Chemnitz (Fotografin: Natalie Pohle)

Der Übergang von meinem Bachelor zum Master Maschinenbau war ein nahtloser. Da ich während meiner Bachelorarbeit schon Veranstaltungen für den Master besuchte, konnte ich erste Prüfungen auf Schein schreiben. Nun waren es noch vier Semester und das Studium gehört der Vergangenheit an. Klingt im ersten Moment nach einer langen Zeit, aber auch dieser Abschnitt war ruckzuck um. Für das Masterstudium wird ein Praktikum in einem Betrieb verlangt, welches am Anfang jedes Semesters absolviert werden soll. Eine bessere Alternative ist den Abschnitt „Praktikum“ in den letzten Teil des Masterstudiums zu verschieben und dies mit der Masterarbeit zu verbinden. Dadurch hat man eine gute Chance im Anschluss an das Praktikum seine Masterarbeit in dem Betrieb zu schreiben. Ein weiterer Vorteil dieser Reihenfolge ist eine mögliche Übernahme bei der Firma.

Zum Schluss möchte ich euch noch auf dem Weg geben, dass ihr eure Studienzeit so gut es geht genießt, eh das Arbeiten beginnt. Aber auch an diesen Abschnitt seines Lebens gewöhnt man sich. 🙂

Viele Grüße von eurem Botschafter (Absolvent) Florian

 

Eintrag von Alumni TUschler Florian (Master of Science Maschinenbau), 09.11.2018

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