Running Dinner an der TU Chemnitz

Running Dinner?! Ist das so etwas wie das perfekte Dinner? Ja, so ähnlich!

Der VWI Chemnitz (studentischer Verband deutscher Wirtschaftsingenieure) hat es sich dieses Semester zur Aufgabe gemacht, ein erfolgreiches Dinner-Format nach Chemnitz an die Uni zu holen. Das Konzept: es gibt drei Gänge, die von jeweils zwei Personen zubereitet werden. Die Köche der jeweils anderen Gänge kommen zur Vorspeise zu einem nach Hause und dürfen sich das Gericht schmecken lassen und anschließend bewerten. Danach gehen alle zum nächsten in die Wohnung und genießen den Hauptgang, dann die Nachspeise. Zum Schluss treffen sich alle Gruppen zur After-Dinner-Party und Preisverleihung inklusive gemütlichem Beisammensein und Erfahrungsaustausch.

Eierkuchen mit weihnachtlicher Orangensoße und Himbeersoße, dazu Sahne, Vanilleeis, Tonkabohnenabrieb und gebrannte Mandeln (Foto: J. Jakuboski)

Die Entscheidung beim Running Dinner mitzukochen fiel mir recht leicht, da ich gerne und relativ gut koche. Außerdem ist es immer nett, Studenten anderer Studiengänge näher kennenzulernen. Bei diesem Running Dinner war sogar der Vorteil, dass man den ganzen Abend mit den gleichen Leuten verbracht hat. So kam man über den alltäglichen, oberflächlichen Small-Talk hinaus, hin zu etwas tiefer greifenden Themen. Die Anmeldung hat sich dann auch sehr einfach gestaltet, das schwierigste war lediglich, sich einen originellen Teamnamen auszudenken. Danach hat man noch Kontaktadressen angegeben und die Teilnahmegebühr von 3 € überwiesen. Damit begann das Abenteuer! Nächste Herausforderung war es, sich ein Gericht auszusuchen, kreativ, aber nicht zu abgedroschen, Allergien etc. sollte man ebenfalls noch berücksichtigen. Als wir, meine Teamköchin und ich, uns letztlich entschieden haben, ging es an das Probekochen. Einfach nur, um das Rezept zu probieren und eventuelle Störfaktoren für den Dinner-Tag zu identifizieren. Gut, dass wir uns für eine Probe entschieden haben, denn die Vorstellungen können bei Eierkuchen beziehungsweise Pfannkuchen weit auseinander gehen!

Am Tag des Running Dinners (17.12.2018) schossen mir wenige Stunden vor Zusammenkunft Bedenken à la „Dinner for one“ in den Kopf…doch zum Glück hatte ich meine Kochpartnerin. Da haben wir die Bedenken einfach weggelacht und uns auf das gemeinsame Essen gefreut. Wir hatten ja außerdem das Privileg, erst zum Schluss den Nachtisch zuzubereiten.

Das Zusammentreffen mit den anderen Köchen meiner Gruppe gestaltete sich sehr angenehm und unsere Wohnungen lagen nur ca. 10 min auseinander, perfekte Länge für einen Verdauungsspaziergang zwischen den Gängen.

Vorspeise: Feigen-Grüner Pfeffer-Suppe inklusive Aperitif: Lillet mit Wild Berry und Erdbeeren (Foto: J. Jakuboski)

Hauptspeise: Spaghetti Bolognese mit Parmesan (Foto: J. Jakuboski)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Hoffnung, dass aus diesem Format eine Tradition wird und einmal pro Semester ein Running Dinner veranstaltet wird.

 

Eintrag von Natalie, Bachelorstudium Soziologie, 20.12.2018

 

2 Responses

  1. Christian 20. Dezember 2018 / 15:18

    Ist ja cool – wie hätte man da teilnehmen können? Es gibt ja auch „rudi rockt“, was so ähnlich ist, aber trotz meiner Meinung nach zu aufwändiger Organisation nicht so gut funktioniert… aber das Konzept ist total cool!

    • Natalie Rödel 20. Dezember 2018 / 16:30

      Hallo Christian,

      auf der Facebook-Seite der Veranstaltung war die Anmeldung implementiert.
      Ich kann dir ansonsten nur zustimmen, das Konzept ist klasse und hat Potential!

      Liebe Grüße
      Natalie

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