Regenerative Energietechnik – das war doch das mit den Solarzellen, oder?

BWL? Lehramt? Maschinenbau?

Wer kennt diese drei Fragezeichen nach seinem Abitur nicht?!

Mir ging es nicht anders.

Studienberatung, Studienmessen, Gespräche mit Eltern, Freunden oder Großeltern haben mir die Entscheidung am Ende nicht abgenommen. Ich musste selbst herausfinden, welcher Studiengang am besten zu mir passt. Und wie macht man sowas? Studiert man einfach auf gut Glück drauf los? Oder wälzt man lieber ewig seinen Studienführer und geht pragmatisch an die Entscheidung heran?

Ich habe mich für einen Mittelweg entschieden. Da ich mir sehr lange nicht sicher war, ob ich mir einen technischen Studiengang zutraue, habe ich an einer gezielten Studienberatung der TU Chemnitz teilgenommen – dem Girls’ Tandem Projekt. Ich hatte dank diesem Projekt die Möglichkeit, mir verschiedene naturwissenschaftliche Studiengänge näher anzuschauen und bereits während meiner Schulzeit an universitären Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Von allen Studienrichtungen, mit denen wir uns im Zuge dieses Projektes befasst haben, hat mich „Regenerative Energietechnik“ am meisten fasziniert und ich habe mich deshalb dafür entschieden, ein Studium in dieser Richtung aufzunehmen. Nachdem ich nun bereits ein Jahr an der TU Dresden studiert habe und mehr als anderthalb Jahre an der TU Chemnitz studiere, bin ich mir zu 100% sicher, dass es die richtige Entscheidung war und ich möchte euch nachfolgend erklären, wieso:

Erneuerbare Energien: Solarenergie (Foto: https://pixabay.com/de/)

Wenn ich jemandem erzähle, was ich studiere, kommt meist zuerst die Frage – Regenerative Energietechnik – das war doch das mit den Solarzellen, oder?

Aber es ist viel mehr als das. Der Studiengang „Regenerative Energietechnik“ umfasst moderne, technische Lösungsansätze im Bereich der nachhaltigen Energieproduktion. Er vermittelt ein breites Wissen von „Fahrzeugenergietechnik“ über „Photovoltaik“ bis hin zu „Nachhaltiger Elektroenergieerzeugung“. Natürlich nehmen auch die Grundlagenfächer Elektrotechnik, Höhere Mathematik und Physik einen großen Teil des Stundenplans ein, allerdings werden diese an der TU Chemnitz nicht nur durch trockene theoretische Lehrveranstaltungen vermittelt, sondern bereits ab den ersten Semestern den Studenten in praktischen Versuchen näher gebracht. So kann das erlernte Wissen direkt angewendet sowie ein viel besserer Bezug dazu hergestellt werden. Komplexe Sachverhalte werden dadurch verständlicher und können viel schneller verinnerlicht werden. Ein weiterer Bonuspunkt ist die Tatsache, dass man in den höheren Semestern immer mehr Wahlpflichtmodule in seinen Stundenplan einbinden und diesen so individualisieren kann.

Erneuerbare Energien: Windenergie (Foto: https://pixabay.com/de/)

Das sind nur einige wenige Punkte, die das Studium der Regenerativen Energietechnik an der TU Chemnitz so spannend machen. Wenn ihr euch auf ein solches Studium einlasst, werdet ihr sehen, dass noch viel mehr Vorteile auf euch warten. Auch hinsichtlich der späteren Berufswahl stehen euch mit einem solchen Studium viele Möglichkeiten offen. Mit einem abgeschlossenen Studium könnt ihr als Ingenieur in allen Bereichen arbeiten, die etwas mit Energietechnik zu tun haben und euren persönlichen Schwerpunkt dabei sehr frei wählen. Ich kann dieses Studium deshalb jedem nur weiterempfehlen. Hier findet ihr weitere Informationen zum Studiengang: https://www.tu-chemnitz.de/etit/studium/stugang/B_Regentechnik/index.php

Im Endeffekt muss allerdings jeder für sich selbst den richtigen Studiengang finden. Dabei sollte es sich um einen Studiengang handeln, der euch Spaß macht, der euch interessiert und in dem ihr euch eine berufliche Zukunft vorstellen könnt. Wenn ihr einen solchen Studiengang findet, habt ihr alles richtig gemacht.

Viel Erfolg bei der Studienwahl!

Nora

 

Eintrag von Nora, Bachelorstudium Regenerative Energietechnik, 25.02.2019

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