Wie finde ich den richtigen Job?

Von der Uni in den Job (Fotografin: Natalie Pohle)

Die Studienzeit wird von manchen Menschen als die „schönste Zeit im Leben“ gesehen. Doch irgendwann ist auch dieser Lebensabschnitt vorbei und man stellt sich wieder neuen Herausforderungen. So erhoffen sich viele Studenten nach den vielen Jahren an der Uni einen guten – evtl. sogar den perfekten – Job zu bekommen. Hiermit möchte ich euch Tipps geben, mit deren Hilfe ihr auf mehr Jobs bzw. auf interessantere Jobs aufmerksam werdet.

Als erstes möchte ich auf die sogenannten Jobbörsen hinweisen. Viele von euch kennen sicherlich bekannte Seiten wie Stepstone, bei welchen ihr in einer Suchmaske passende Jobs für eure Bedürfnisse suchen könnt. Bedenkt aber, dass sich nicht alle Firmen Stellenanzeigen auf den großen Suchportalen leisten können oder wollen. Im Klartext bedeutet das, dass es auf anderen Seiten weitere und bisher noch unentdeckte Stellenanzeigen zu finden gibt. Ich selbst nutze nicht alle der nachfolgenden Seiten, jedoch möchte ich einfach mal alle Seiten aufzählen, die mir bekannt sind:

Allgemein:

Weiterhin ist zu erwähnen, dass in der lokalen Presse bzw. auch auf deren Internetpräsenz immer wieder interessante Stellenangebote zu finden sind. Dort solltet ihr also ebenfalls vorbeischauen. Besucht zum Beispiel mal die Internetpräsenz der Leipziger Volkszeitung (LVZ) oder der Freien Presse unter den folgenden Links:

Als nächsten Punkt möchte ich soziale Netzwerke für berufliche Kontakte erwähnen. Von diesen sind mir bisher nur xing.com oder linkedin.com bekannt. Auf derartigen Plattformen kann man Bekannte und Freunde als Kontakte hinzufügen und so Kontakte zu interessanten Firma knüpfen. Weiterhin kann man Gruppen beitreten und Nachrichten schreiben. Zusätzlich wird man mit News zu Themen wie Lebenslauf, Bewerbungsgespräche oder mit Tipps für den Berufsalltag versorgt. Am besten bei diesen sozialen Jobnetzwerken ist die Tatsache, dass Recruiter von Firmen genau dort nach Personen suchen, um die Stellen in den Firmen zu besetzen. Falls also interessante Dinge in euren Profilen stehen und diese Fähigkeiten von einem Recruiter gesucht werden, dann wird dieser Recruiter euch sicherlich anschreiben und kennenlernen wollen. Früher oder später könnte so ein Arbeitsverhältnis zu Stande kommen. Ich selbst wurde via Xing bereits mehrmals angeschrieben, habe mich mit den Recruitern über meine beruflichen Ziele ausgetauscht. Wer nicht darauf warten möchte, bis er gefunden wird, der kann auch selbst im Netzwerk nach Stellen suchen. Eine Suchmaske ermöglicht hier wieder eine Abstimmung auf die individuellen Bedürfnisse.

Als letztes schreibe ich etwas über Zeitarbeitsfirmen. Es gibt bei sozialen Jobnetzwerken sowie bei Zeitarbeitsfirmen eine ähnliche Herangehensweise. Man erstellt ein Profil mit seinen Stärken, Fähigkeiten und beruflichen Zielen. Zugegeben, die Erstellung des Profils erfordert ein wenig Zeit und Sorgfalt. Ist dieses dann fertiggestellt, kann man sich jedoch anderen Dingen widmen. Dann ist es die Aufgabe der Recruiter, den passenden Job zu suchen und sich wieder bei euch zu melden. Bei Zeitarbeitsfirmen ist die Erstellung eines persönlichen Profils natürlich ausführlicher als auf den sozialen Jobnetzwerken. Meist erfolgt ein erstes Gespräch am Telefon und ein weiteres persönlich. Diese Gespräche sind mit einem Bewerbungsgespräch vergleichbar. Zum einen wollen die Mitarbeiter der Zeitarbeitsfirma sich ein Bild von dem Arbeitnehmer machen, das heißt was kann dieser bieten und was sucht er. In der Regel wird ausführlich über den Lebenslauf und die Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen des Arbeitnehmers gesprochen. Zum anderen stehen die Wünsche und Ziele des Arbeitnehmers im Vordergrund. So kann man beschreiben, welche Branchen und Firmen interessant sind und welche nicht in Frage kommen. Alles in allem ist es sehr sinnvoll, auch diese Möglichkeit in der Jobsuche zu berücksichtigen. Denn am anderen Ende – also bei den Zeitarbeitsfirmen – sitzen Fachleute, welche gut darin sind, Jobs zu vermitteln. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis man einen Job vorgeschlagen bekommt. Wie gut dieser letztendlich ist und ob man dem Jobangebot zusagt, kann man natürlich frei entscheiden. Im Anschluss möchte ich noch ein paar solcher Zeitarbeitsfirmen nennen:

  • Hays
  • Brunel
  • Ferchau
  • Gulp
  • Tempton
  • Randstad

Ich hoffe ihr seid nicht überfordert mit den vielen Empfehlungen. 🙂 Versucht doch einfach mal zwei bis drei Empfehlungen bei eurer nächsten Jobsuche zu nutzen – vielleicht springt ja sogar euer Traumjob dabei raus.

Gruß Philipp

 

Eintrag von Philipp, Master Regenerative Energietechnik, 08.03.2019

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