Hallo, Wintersemester! – Tipps für einen erfolgreichen Start, ein entspanntes Semester und eine erfolgreiche Prüfungsphase

(Foto: https://pixabay.com/de/)

Mittlerweile ist der Sommer vorbei und der Unialltag mitsamt seinen Vorlesungen, Seminaren und anderen Veranstaltungen holt uns langsam wieder ein. Doch damit nicht genug – neben der Umstellung, sich wieder an bestimmte Zeiten halten zu müssen und wieder in den Vorlesungsstoff hineinzufinden, scheint sich auch das Wetter gegen uns verbündet zu haben. Regentage, Kälte und Dunkelheit scheinen gemeinsam mit dem Tierchen namens Schweinehund gemeinsame Sache zu machen. Damit diese Stolpersteine aber leicht aus dem Weg geräumt werden und auch das Wintersemester in vielerlei Hinsicht erfolgreich wird, gibt es hier einige Tipps für euch, mit denen ihr euch den Einstieg erleichtern und die kommenden Monate optimal nutzen könnt. Diese sind der Übersichtlichkeit halber in Phasen eingeteilt; selbstverständlich sind aber alle Tipps auch in der jeweils folgenden Phase nicht einfach über Bord zu werfen. 🙂

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Phase 1 : Semesterbeginn

Tipp 1 –
Tschüss Ferien, hallo Alltag – zurück zum gewohnten Rhythmus

Wieder früher aufstehen, den Tag in feste Zeiten einteilen und auch noch Zeit für Vor- und Nachbereitung finden. Besonders nach der Sommerpause nicht immer einfach. Deshalb solltet ihr schon früh wieder damit beginnen, einen regelmäßigen Schlaf- und Arbeitsrhythmus zu finden. Selbst, wenn die Vorlesungen nicht jeden Tag um dieselbe Uhrzeit beginnen, ist es ratsam, unter der Woche immer ungefähr zur selben Zeit schlafen zu gehen und aufzustehen. Es kommt dabei nicht auf Minuten an – ein Radius von ein oder zwei Stunden ist schon mal ein Anfang. So kann sich schneller an den neuen Tagesablauf gewöhnt werden und der Unialltag erwischt einen nicht ganz so hart.

Tipp 2 –
Zeitmanagement, oder: gesagt, getan.

Wie bei Tipp 1 bereits angeklungen, ist es wichtig, die Zeit gut einzuteilen und alle Termine, Fristen und sonstige Daten zu überblicken. Konstante „Termine“, die auch selbst gesetzt werden können (und sollten), helfen beim Erledigen der Aufgaben; zum Beispiel feste Zeiten in der Bibliothek, wenn an einem Nachmittag (bspw. freitags) keine Vorlesungen etc. stattfinden. Auch Termine wie Abgabefristen für die Hausarbeit, Referate und so weiter, sollten gleich am Anfang abgeklärt werden! So hast du einen guten Überblick über alle anstehenden Termine. Es kann zudem helfen, eine To-Do-Liste oder (noch besser)  einen extra Taschenkalender zu führen. Dort könnt ihr alles Wichtige eintragen und – ganz wichtig – auch abhaken, sobald es erledigt wurde. Mit jedem Häkchen steigt die Motivation und der Stolz – versprochen!

Zusatztipp: Es lohnt sich, Referate am Anfang des Semesters zu halten. So kann dieser Punkt schon einmal von der Liste gestrichen werden und du gerätst nicht am Ende des Semesters in Zeitnot, da die Prüfungsphase und Hausarbeitenfristen gefährlich nahe sind.

Weitere Tipps zum Zeitmanagement findet ihr in Noras Beitrag (https://blog.hrz.tu-chemnitz.de/botschafter/2019/10/17/wie-schaffe-ich-es-meine-ziele-zu-erreichen/)

 

Tipp 3 –
Ziele setzen und definieren

Neues Semester, neues Glück. Um von Anfang an gut dabei zu sein und auch am Ball zu bleiben, lohnt es sich, von Beginn an mitzuschreiben, sich Notizen zu machen und Ziele klar zu definieren. Ziele können zum Beispiel sein: Aufschriften der Vorlesungen am selben Tag zuhause in den richtigen Ordner abheften, überhaupt endlich mal einen Schnellhefter/ Ordner/ein Heft pro Veranstaltung führen :-), jeden Freitag von 13.00 bis 15.00 Uhr den Stoff in der Bibliothek wiederholen, usw. Verknüpfst du die Vorsätze mit deiner selbst definierten Routine, wird es einfacher, diese auch zu erfüllen.

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Phase 2 – Mittendrin

Tipp 4 –
Sausen lassen ist eine schlechte Idee

Es klingt so einfach und doch ist es manchmal schwieriger als gedacht: Zur Uni gehen. Auch, wenn es zuhause warm und kuschelig ist und bis zum Vorlesungssaal ein schier unüberwindbarer Parcours aus Regen, Dunkelheit und Demotivation auf uns zu warten scheint: Lasst euch gesagt sein, es lohnt sich. 🙂 Zu viele verpasste Vorlesungen, Seminare, Termine schlagen sich spätestens in der Prüfungsphase nieder und schließlich sollte man meinen, dass einen das eigene Studium nebst normaler Höhen und Tiefen doch noch interessiert – da lohnt es sich also, zu den Veranstaltungen auch hin zu gehen.

Tipp 5 –
Einer für alle und alle für einen

Manchmal kann der Lernstoff erdrückend sein und ins Unendliche wachsen – es ist normal, dass nicht immer alles auf Anhieb verstanden wird oder es in der Vorlesung einfach zu schnell geht, um alles mitzuschreiben. Das geht sicher auch vielen anderen so – mit denen ihr euch zu einer Lerngruppe verbünden könnt. So können die Aufschriebe gegenseitig vervollständigt und diskutiert, Fragen geklärt und der Lernstoff zur Aufarbeitung aufgeteilt werden.

Tipp 6 –
Belohnung muss sein

Bei all den Tipps rund um die Organisation des Studienalltags und Feststecken der eigenen Ziele bitte nicht vergessen, sich auch zwischendurch zu belohnen, wenn ein Ziel erreicht wurde, die Organisation des Alltags klappt und dem Schweinehund die Stirn geboten wird.

Im Wintersemester bzw. in der Adventszeit eignet sich dafür natürlich besonders ein Adventskalender. Vielleicht bastelt ihr euch im Freundeskreis (oder der Lerngruppe 🙂 ) ja sogar gegenseitig einen. Das (und die tägliche Schokolade) motiviert noch mehr!

Tipp 7 –
erst die Arbeit, dann das Vergnügen

So wichtig das Studium auch ist; es ist wichtig, dass du zu deiner Arbeit (denn das ist dein Studium nun mal) auch einen Ausgleich findest. Auch die Uni kann dir diesbezüglich behilflich sein – egal ob Sport, Singen oder Engagement in verschiedenen Gruppen wie Unizeitungen usw. – teste dich einfach aus!

Tipp 8 –
von A nach B nach C nach D – Semesterticket ausnutzen

Mit dem Semesterticket an der TU Chemnitz dürfen nicht nur die Busse und Straßenbahnen innerhalb des Stadtverkehrs genutzt werden, sondern auch Verkehrsmittel in ganz Sachsen. Diese Möglichkeit will genutzt werden – gerade in kleineren Städten in der Umgebung gibt es beispielsweise tolle und nicht zu überfüllte Weihnachtsmärkte zu entdecken, aber auch große Städte, Gebirge oder Sehenswürdigkeiten sind eine Reise wert. So wird der Kopf frei und es wird klar, dass die dunkle Jahreszeit eben auch ihre schönen Seiten hat.

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Phase 3 – Ende und Prüfungsphase

Tipp 9 –
Auf die Umgebung kommt es an

Während in der dunklen Jahreszeit die Gemütlichkeit wieder in die Häuser einzieht, Weihnachtsdeko und Co. in neuem Glanz erstrahlen und uns so helfen, die dunklen Tage zu genießen, ist es wichtig, herauszufinden, wie, wo, wann und warum am besten gelernt werden kann. Während sich die einen den Lernstoff beispielsweise am besten bei Musik einprägen können, brauchen die anderen einen stillen Raum und so wenig Ablenkung wie möglich. Dazu zählen auch das Handy, Fotos und andere Gegenstände auf dem Schreibtisch, die dann eben für ein paar Stunden während der Lernphasen in die Schublade verschwinden sollten.

Tipp 10 –
Welcher Lerntyp bin ich?

Eine entscheidende Frage. Denn wer durch Schreiben lernt und sich beispielsweise seine Aufschriebe nur durchliest, tut sich beim Lernen unnötig schwer. Hilfreich ist es daher, herauszufinden, wie ihr am besten lernt. Nützlich bei so einer Selbsteinschätzung können Lerntypentests sein, wie zum Beispiel von karrierebibel: https://karrierebibel.de/lerntypentest/

 

Natürlich sind alle in den ersten Phasen gegebenen Tipps auch in der letzten Phase relevant – Zeitmanagement, Belohnung usw. zahlen sich immer aus! Weitere Tipps, wie du ganz gezielt den Schweinehund besiegen kannst, findest du zudem unter: https://blog.hrz.tu-chemnitz.de/botschafter/2018/02/12/schweinehund-ade-der-aufschieberitis-den-kampf-ansagen/

Viel Erfolg!

 

Eintrag von Alumni TUschlerin Julia (Bachelor of Arts Europastudien mit kulturwissenschaftlicher Ausrichtung), 01.11.2019

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