Schon mal bei einer Weihnachtsvorlesung gewesen?

Der erste Schnee ist gefallen und die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Wenn die Tage immer kürzer werden, kann man sich auch wissenschaftlich auf Weihnachten einstimmen. Wie in den Vorjahren finden an der TU Chemnitz die traditionellen Weihnachtsvorlesungen aus den Bereichen Chemie, Physik und Mathematik statt. Diese richten sich an sehr gemischtes Publikum. Es werden viele spannende Experimente gezeigt, inklusive spektakulärem Knallen und Qualmen. Auch für diejenigen, die sonst nichts mit der Materie zu tun haben, werden die Vorgänge natürlich verständlich erklärt.

Prof. Dr. Heinrich Lang und sein Team greift auch in diesem Jahr vor Weihnachten noch einmal in die chemische Trickkiste. (Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Jacob Müller)

Den Auftakt macht die Professur Anorganische Chemie am 5. Dezember: Im Rahmen des TUCweihnachtsmarktes folgen Prof. Dr. Heinrich Lang und sein Team ab 15:30 Uhr dem Motto „Weihnachtszeit – Chemische Zeit“ im Raum N115 des Hörsaalgebäudes.

Die Weihnachtsvorlesung der Physiker folgt am 17. Dezember. Dann begeben sich Dr. Thomas Franke und Dr. Herbert Schletter auf eine kurzweilige Reise in das Reich der (ganz) tiefen Temperaturen- kurze Aufwärmpausen am Feuer inbegriffen. Auf dieser Reise finden sie jede Menge physikalische Phänomene, die sie dem Publikum in verständlicher und unterhaltsamer Weise näher bringen. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Vorlesung „Physik eiskalt“ zweimal angeboten: um 15 Uhr und um 17:30 Uhr. Beide Physik-Vorlesungen finden im Raum N012 im Hörsaalgebäude statt. Einlass ist jeweils 30 Minuten vor Beginn.

Die Physiker Dr. Thomas Franke (l.) und Dr. Herbert Schletter sorgen in ihren diesjährigen Weihnachtsvorlesungen dafür, dass es den Gästen nicht nur warm ums Herz wird … (Foto: Lutz Feige)

Den Abschluss der wissenschaftlichen Vorweihnachtszeit an der TU gestaltet die Fakultät für Mathematik am 19. Dezember: Dr. Ralf Hielscher wird sich ab 16:30 Uhr im Raum N114 des Hörsaalgebäudes dem Thema „Eiskristalle bunt gefärbt“ widmen und das Publikum in die interessante Welt der Kristalle mitnehmen.

Wer schon einmal eine Weihnachtsvorlesung besucht hat, weiß, dass es sich lohnt. Da jedes Jahr neue Themen aus der Wissenschaft vorgestellt werden, lohnt sich auf jeden Fall ein erneuter Besuch. So wurde letztes Jahr kurzerhand eine chemische Kanone gebaut, Wasser in Cola verwandelt und ein chemischer Weihnachtsbaum mit bunt gefüllten Reagenzgläsern aufgestellt. Also wieso nicht kurzzeitig der alljährlichen Hektik um Geschenke, Weihnachtsfeiern und Vorbereitungen entfliehen und eine Weihnachtsvorlesung besuchen? Zu allen Weihnachtsvorlesungen ist der Eintritt kostenfrei. Frühes Erscheinen sichert aber gute Plätze, denn die Vorlesungen sind teilweise so begehrt, dass es nicht genügend Plätze gibt.

 

Eintrag von Laura, Masterstudium Mathematik, 04.12.2019

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