Kommunikation mit den KommilitonInnen im Corona-Ausnahmezustand

Coronazeit heißt Abstand nehmen: Doch wie hält man trotzdem die Kommunikation zu seinen Mitstudierenden aufrecht, wenn man doch weiterhin viele Sachen für die Uni besprechen muss?

Für uns alle hat das derzeitige Sommersemester etwas ungewöhnlich begonnen. Die meisten Lehrveranstaltungen laufen nun online per Videokonferenz über BigBlueButton, als Videos oder Textbausteine auf Opal und dergleichen ab und die Treffen mit den KommilitonInnen beispielsweise im Fresh Cube (grüner Raum neben der Cafeteria Reichenhainer Straße) sind vorerst gestrichen. Die gemeinsamen Projekte und Referate jedoch müssen trotz der derzeitigen Ausnahmesituation in Partnerleistung erstellt werden. An die Stelle gemeinsamer physischer Treffen auf dem Campus rücken nun (Video)-Telefonate und die Bearbeitung gemeinsamer Cloud-Dokumente.

(Quelle: https://pixabay.com/de/vectors/videokonferenz-e-learning-gesch%C3%A4ft-2766604/)

Angefangen hat das Sommersemester mit der Organisation des Stundenplans, also der Suche der Online-Kurse auf Opal. Da die Lehrveranstaltungen im Studienablaufplan und auf Opal meist komplett verschiedene Namen haben, gestaltete sich die Suche sehr schwierig. Da begann bei mir die erste Kontaktaufnahme mit den KommilitonInnen in der WhatsApp-Gruppe, wo ich unsere ganze Kohorte adressiert und nach verschiedenen Opal-Kursen gefragt habe. Gemeinsam haben wir letztlich alle Kurse finden können und haben auch die Kurspasswörter dort geteilt. Auch kommt es vor, dass von den DozentInnen beantwortete Anfragen per Mail dort geteilt werden. Somit bietet diese Plattform einen guten Ersatz zum täglichen Pausenplausch.

Die Chatfunktion über einen Messenger empfiehlt sich jedoch nicht so sehr zur Organisation gemeinsamer Gruppenarbeiten und Referate, denn gemeinsames Abstimmen und Diskutieren verkompliziert sich dadurch. Da bietet es sich eher an, auf einen Videoanruf zurückzugreifen, um es schneller auf den Punkt zu bringen. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass mit steigender Gruppengröße die Video- und Tonqualität abnimmt, da zu viele sich ins Wort fallen. Aber in Zweiergruppen klappt das prima. Dann werden verschiedene Meilensteine und Deadlines festgesetzt und bis dahin wird auf geteilten Cloud-Dokumenten gearbeitet, damit die KommilitonInnen den Fortschritt und die Informationen sogleich einsehen können. Dabei kann auch auf die TUC-Cloud zurückgegriffen werden, um Artikel und andere Materialien für alle Gruppenmitglieder zugänglich zu machen.

Das sind bisher meine Erfahrungen bezüglich der Kommunikation mit den KommilitonInnen zu Beginn dieses Semesters. Ich kam bis jetzt gut mit der alternativen Kommunikation zurecht. Aber vielleicht habt ihr ja noch weitere Tipps, dann könnt ihr diese gerne in die Kommentare schreiben. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.