Welche Aufgaben umfasst dein jetziger Beruf?

Hauptsächlich arbeite ich an den Programmen, die meine Firma anbietet. Dazu zählt insbesondere das Umsetzen von Kundenwünschen. Ansonsten nehme ich Verbesserungen vor, die von den Nutzern nicht direkt erkennbar sind aber beispielsweise die Performance verbessern oder die interne Programmstruktur handhabbarer machen. Hinzu kommen Besprechungen mit den Kunden. Dies umfasst unter anderem Schulungen zur Verwendung der Softwareprodukte, wie auch das Gewinnen von Neukunden.

Inwieweit fließen deine Erfahrungen aus dem Studium mit in die tägliche Arbeit ein?

Insbesondere im Masterstudium wurden Softwaretechnologien behandelt, mit denen ich heute arbeite. Weiterhin konnte ich dank meiner letzten HiWi-Stelle im Universitätsrechenzentrum bereits Erfahrungen mit größeren Softwareprojekten sammeln, an denen mehrere Leute zusammen arbeiten. Meiner HiWi-Stelle als Übungsleiter, wie auch den Seminaren im Studium verdanke ich, dass ich jetzt relativ problemlos vor vielen Leuten sprechen kann. Das ist für die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden sehr wichtig.

Warum kam ein Studium in Chemnitz für dich in Frage?

Meine Wahl fiel auf Chemnitz, weil mein Heimatort nur ein paar Kilometer von hier entfernt liegt. Einige Bekannte haben mir zudem im Vorfeld durchweg positiv von den Studienbedingungen erzählt und heute kann ich diese Erfahrungen mit gutem Gewissen weitergeben. In meinen ersten Überlegungen kam für mich auch die TU Dresden in Frage, weil Informatik dort noch als Diplomstudiengang auswählbar ist. Durch meine Entscheidung für Chemnitz musste ich zwar auf diesen altbewährten Abschluss verzichten, jedoch konnte ich mein Studium nach dem Bachelor durch einen entsprechenden Masterstudiengang nahtlos fortsetzen.

Würdest du den gleichen Studiengang noch einmal studieren?

Ja, definitiv. Allerdings würde ich die ersten Semester des Bachelors etwas weniger schleifen lassen. Das eine oder andere Semester über der Regelstudienzeit wäre vermeidbar gewesen.

Abschließend: Dein Rat an die Studis von heute. Was sollten sie beachten?

Nutzt die Gelegenheiten, die die Uni auch außerhalb der Vorlesungen bietet. Seien es die Studentenclubs, Sportkurse, Gremienarbeit und Arbeitsmöglichkeiten als studentische Hilfskraft. Von so viel zeitlicher Freiheit, wie man sie als Student hat, kann man im Berufsleben nur träumen. Vernachlässigt aber trotz allem das Studium selbst nicht. Es ist verlockend, dass es zu Lehrveranstaltungen keine Anwesenheitspflicht gibt. Spätestens, wenn die Prüfungen losgehen wird man aber merken, dass man das nicht zu sehr ausreizen sollte.

 

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