Aus aktuellem Anlass: Digitale Ausstellungen mit dem DDBstudio

Seit nunmehr sechs Jahren hat die Deutsche Digitale Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) mit ihrem Ausstellungstools DDBstudio kulturellen Institutionen und Bildungseinrichtungen die Möglichkeit gegeben, eigene digitale Ausstellungen zu erstellen und zu veröffentlichen – technisch unterstützt und eingebettet in das zentrale deutsche Kulturportal. DDBstudio wurde dabei über Jahre hinweg als browserbasiertes, kostenfreies Werkzeug angeboten, das auf der Open‑Source‑Software Omeka basiert und sich vor allem an Einrichtungen mit Beständen in der DDB richtete.

Nun wurde Anfang Februar 2026 ein Newsletter zur Zukunft der virtuellen Ausstellungen veröffentlicht, in dem die DDB über weitreichende Änderungen informiert:

Aufgrund kurzfristiger Einsparmaßnahmen im Bundeshaushalt könne der Service für das Ausstellungstool DDBstudio aktuell nur noch stark eingeschränkt angeboten werden. Vorläufig werden daher keine neuen Ausstellungsprojekte mehr angenommen oder eingerichtet. Bereits bestehende digitale Ausstellungen bleiben laut der DDB weiterhin abrufbar und sichtbar.

Die Ausstellungsplattform war über Jahre ein sichtbarer Bestandteil der Deutschen Digitalen Bibliothek und ermöglichte es verschiedenen (Kultur-)Institutionen, Museen, Archiven und Bibliotheken, ihre digitalen Objekte thematisch aufzubereiten und online in kuratierter Form zu präsentieren. Etwa 274 digitale Ausstellungen sind seit Einführung des Tools entstanden und decken ein sehr breites Spektrum kulturhistorischer Themen ab, was sowohl zur Sichtbarkeit der Sammlungen im Netz beitrug als auch dazu, digitale Vermittlungsformate institutionell zu verankern.

Auch in unserem Korpus waren Ausstellungen aus dem DDB-Studio vertreten. Trotz der Tatsache, dass alle mit dem selben Ausstellungstool erstellt wurden, entstanden facettenreiche Präsentationen mit Wiedererkennungswert, die Kreativität, Vermittlungsfreude und Schaffenskraft sichtbar machten und dadurch zeigten, wie vielfältig digitale Ausstellungen umgesetzt werden und wirken können.

Wir hoffen, dass die DDB und alle Ausstellungsmachenden auch künftig Wege findet, digitale Ausstellungen umzusetzen, und gleichzeitig stolz auf all das zurückblicken kann, was mit dem DDB-Studio bereits entstanden ist.


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