Publikation zur Reibdauerermüdung

Die Bewertung des Versagens im Bauteilkontakt stellt eine besondere Herausforderung dar, da hier Spannungsmechanik und Tribologie in besonders schädigender Weise miteinander interagieren. Kleine Mikrobewegungen zwischen den Bauteilen – auch als Schlupf bezeichnet – führen zu tribologischem Verschleiß, während überlagerte äußere Lasten das Risswachstum beschleunigen und letztlich zum Versagen des Bauteils führen können. Das Phänomen der Reibdauerermüdung wird in der Publikation „Crack initiation under fretting conditions: experimental and numerical evidence for a dominant mechanism“ umfassend untersucht und bewertet. Mithilfe einer Kombination aus experimentellen Untersuchungen und numerischen Simulationen wird die Reibdauerermüdung als dominierender Schadensmechanismus analysiert. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke in die Entstehung von Rissen unter Fretting-Fatigue und unterstützen eine verbesserte Vorhersage der Bauteillebensdauer. Damit tragen die Erkenntnisse zur Entwicklung robusterer Auslegungsstrategien für sicherheitskritische technische Komponenten bei.

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