Textile Praxisnähe spielt auch an der Professur für Förder- und Materialflusstechnik eine wichtige Rolle. Hier wird unter anderem an den Grundlagen moderner Hochleistungsfaserseile sowie textiler Zug- und Tragmittel geforscht, mit dem Ziel, leichte und flexible Alternativen zu klassischen Werkstoffen wie Stahl zu entwickeln. Die Forschung erfolgt meist in enger Kooperation mit Industriepartnern aus aller Welt. Am Lehrstuhl wird die regionale Textilgeschichte aber nicht nur wissenschaftlich fortgeschrieben, sondern auch in konkrete Geschäftsmodelle übersetzt: In den vergangenen Jahren entstanden so zahlreiche Ausgründungen, die das Erbe des sächsischen Textilmaschinenbaus in neuer Form fortführen.
„Chemnitz mag die großen Namen des historischen Textilmaschinenbaus verloren haben, aber der textile Erfindergeist ist geblieben“, sagt Dr. Christoph Müller, Forschungsgruppenleiter an der Professur. Zwei Beispiele für diesen textilen Erfindergeist sind die Ausgründungen Pi Rope und Trowis, die beide Teil der Kulturhauptstadtausstellung „Textil? Zukunft! 2025“ im Industriemuseum Chemnitz waren.
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Christoph Müller (TUC-FTM)