War was?

Im Herbst 2013 fanden sich unter der Leitung der Professur Romanische Kulturwissenschaft der TU Chemnitz Wissenschaftler und Institutionen zusammen, die sich anlässlich des 100. Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges auf vielfältige Weise mit der Problematik zu beschäftigen begannen. Es entstand ein Projekt, das über einen Zeitraum von vier Jahren bis zum November 2018 angeregt und befördert werden soll. Als Titel wurde dafür „14-18 WarWas“ gewählt.
Das Universitätsarchiv Chemnitz war von Beginn an an den Gesprächen beteiligt. Im Rahmen des Projektes sollen seitens des Universitätsarchivs studentische Forschungsarbeiten angeregt werden, sich anhand der Quellen des Archivs vor allem der sozialhistorischen Seite der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ zu nähern.
Ein Zufall brachte aber ebenfalls ein ganz anderes Projekt in die Startlöcher. Aus den Akten des Archivs wissen wir, dass es in Chemnitz eine umfangreiche Sammlung von Feldpostbriefen und –karten der Studierenden gegeben hat. Der Verbleib konnte jedoch bis heute nicht geklärt werden. Hinweise, dass diese Sammlung in der Bibliothek gelagert wurde, brachten leider keine Ergebnisse. Im Dezember 2013 besuchte eine ältere Dame das Universitätsarchiv, die zu Ihrem Großvater Prof. Heinrich Pachaly Nachforschungen anstellte. Im Benutzergepräch kamen wir auch auf das Projekt WarWas zu sprechen. Da erzählte die Dame von einem Album mit Fotos und Feldpostkarten ihres anderen Großvaters, welches sie uns für das Projekt zur Verfügung stellen würde.
Es handelt sich hierbei um Karten von Martin Blauert, die er während der Zeit des Ersten Weltkrieges, an seine daheim gebliebene Ehefrau schrieb. Blauert war mit Beginn des Krieges im Jahr 1914 bis zum Herbst 1918 als Zahlmeister an der Westfront eingesetzt und überlebte das Gemetzel des Krieges unverletzt. Die Überlieferung umfasst mehr als 400 Karten.

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Im Sommer dieses Jahres holte der Leiter des Univer­sitätsarchivs die beiden sorgfältig aufbewahrten Alben aus Dresden ab. Die Karten und Fotos wurden digitali­siert und die Inhalte in die neue Schrift transkribiert. Seit August 2014 werden nun auf der Homepage 14-18WarWas unter dem Stichwort „Max Blauert – Feldpost“ die Karten immer auf den Tag genau 100 Jahre später als Bilddokument und in der transkribierten Form veröffentlicht. In der Folge werden dort alle 400 Karten und auch inhaltliche Aspekte zu sehen sein.
Stephan Luther, 11.09.2014

Wartungsarbeiten bei DBoD

1. Am Montag den 01.09.2014 führt die TU-Dresden in der Zeit von 17:00 bis 22:00 Uhr Arbeiten am Datennetz durch. Während dieser Zeit besteht für die SLUB kein Zugang zu Internet. Dadurch wird auch DBoD® in diesem Zeitraum nicht verfügbar sein.
2. Am 03.09.2014 und 04.09.2014 bleibt die SLUB geschlossen. An diesen Tagen findet die jährliche Wartung statt. In diesem Jahr gibt es umfangreiche Arbeiten an der IT-Infrastruktur. Aus diesem Grund wird DBoD® an diesen Tagen nicht bzw. nur eingeschränkt verfügbar sein.

Weckerklingeln in der Semesterpause

Vom 18.08. bis 05.10. öffnen sich die Eingangstüren an allen Bibliotheksstandorten wieder erst um 9.00 Uhr.
Das heißt besonders für alle Langschläfer ein geschenktes halbes Stündchen.
„Es lohnt sich, nach dem Weckerklingeln noch etwas liegen zu bleiben und das allmähliche Erwachen des Gehirns zu verfolgen.“

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Außerdem wird im genannten Zeitraum in der CampusBibliothek I im Pegasus Center bereits um 21.00 Uhr das Licht ausgeknipst.
Ab Montag, den 06.10.2014 heißt es also, Wecker umstellen nicht vergessen, dann gelten wieder unsere üblichen Öffnungszeiten.

„Auf den Spuren geheimnisvoller Schriftzeichen“

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Mit diesem Programm beteiligte sich die Universitätsbibliothek dieses Jahr an dem Ferienprogramm der Universität und gestaltete ganz nach dem Motto „TU-Ferienspaß“ einen abwechslungsreichen Vormittag für neun Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren.

Ein kleiner Einblick in die Entwicklung der Schrift, Rätselspaß, Stille Post und selbst mal in altdeutscher Schrift schreiben, das macht nicht nur Kindern Spaß, sondern auch den Mitarbeiterinnen der UB und des Universitätsarchivs, die am 01.08.2014 mit viel Freude die jungen Bibliotheksbesucher betreuen durften.

Geschichten über Bücher im Mittelalter, kuschelweiche Bibliotheksbewohner und Höhlenmalereien wurden ausgetauscht und mit Feder und Tinte reichlich gekleckert.

 

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Und natürlich durfte auch ein Blick in die Magazinräume der CampusBibliothek I nicht fehlen, vielleicht lässt sich ja das Magazinhörnchen kurz blicken?

Ein Riesenspaß für Groß und Klein, wer würde da nicht gern in die Bibliothek gehen?!