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Aktionsstand der Universitätsbibliothek zum Tag der offenen Tür

Am 30.5.2015 beteiligt sich die Universitätsbibliothek wieder mit einem eigenen Aktionsstand am Tag der offenen Tür der TU Chemnitz. Das gemeinsame Programm des Bibliotheks- und Archivteams ist sehr vielfältig. Garantiert findet jeder etwas spannendes für sich dabei!

Führung durch die CampusBibliothek Ihrer Wahl:
Bei einem Kennenlern-Rundgang durch die Räumlichkeiten einer CampusBibliothek bekommen Sie außerdem kurze interessante Einblicke in unsere digitalen Angebote.
Die Führungen finden um 11 Uhr und 13 Uhr statt.

Vitamin-E-Bar:
Wir zeigen Ihnen vor Ort und live unsere elektronischen Angebote. Sie fragen und wir antworten.

Leselounge:
Zukunft und Vergangenheit – Blättern Sie hier in Ausgaben der TU-Zeitung “Spektrum“ und entdecken den Kosmos „Technische Universität Chemnitz“.

Opas Schrift:
Mit Feder und Tusche können alle Interessierten ausprobieren wie ihre Großeltern schrieben.

Bibliotheksmemories zum Ausprobieren für Anfänger und Spezialisten

Ort: TU-Campus, Hörsaalgebäude N (im UG)
Reichenhainer Straße 90
Termin: Samstag, 30. Mai 2015, 10:00 bis 15:00 Uhr
Anfahrt: Mit der Buslinie 51 oder Straßenbahn 2

So finden Sie uns vor Ort

Weitere Programminformationen zum Tag der offenen Tür

Online stöbern im Bestand des Universitätsarchivs

Bereits seit Januar 2015 ist dies über das öffentliche deutsche Archivportal D möglich.

Einer schnellen und intensiven Suche nach historischen Fotos, Verordnungen, Urkunden oder anderen Dokumenten rund um die Universität und ihre Vorläuferinstitutionen steht somit nichts mehr im Wege.

Für Nutzer der Einrichtung bedeutet die Möglichkeit, sich schon vor dem Besuch des Universitätsarchivs über das Vorhandenseins verschiedenster Akten informieren zu können, einen großen Zugewinn.

Das neue Serviceangebot – Recherchieren über das Portal – ist für jedermann kostenlos und einfach zu handhaben.

Aktuelle innovative Ideen und Projekte wie das Archivportal D sind u.a. auch Themen auf dem 21. Sächsischen Archivtag.
Vom 26.03. bis 27.03. findet die Fachtagung unter dem Titel „Von der Glasplatte zur Festplatte – Aspekte der Fotoarchivierung“ in Chemnitz statt.
Experten aus ganz Sachsen treffen sich hier, um über die neuesten Trends auf dem Gebiet der Archivierung zu diskutieren.
Das Programm und weitere Informationen sind hier zu finden.

Für alle Interessierten gibt es zudem als Premiere einen Live-Stream.
Der Link zur Videokonferenz ist erst ab dem 26.03.2015 aktiv.

Weitere Informationen: Uni aktuell

Unter Verschluss

Von heute bis zum 20.3.2015 ist eine interessante Ausstellung im Rathaus zu besichtigen. Innerhalb des Projektes „WarWas“, das sich mit dem Leben, den Auswirkungen und den Folgen im Ersten Weltkrieg beschäftigt, findet am Nachmittag um 15.30 Uhr die Eröffnung der Schau statt.
Auf außergewöhnliche Art und Weise wird hier die Auseinandersetzung mit dem Thema umgesetzt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Bei dem Projekt war neben vielen anderen Partnern auch das Universitätsarchiv aktiv mit beteiligt.

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Chemnitz: Aktuelle Pressemitteilungen

War was?

Im Herbst 2013 fanden sich unter der Leitung der Professur Romanische Kulturwissenschaft der TU Chemnitz Wissenschaftler und Institutionen zusammen, die sich anlässlich des 100. Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges auf vielfältige Weise mit der Problematik zu beschäftigen begannen. Es entstand ein Projekt, das über einen Zeitraum von vier Jahren bis zum November 2018 angeregt und befördert werden soll. Als Titel wurde dafür „14-18 WarWas“ gewählt.
Das Universitätsarchiv Chemnitz war von Beginn an an den Gesprächen beteiligt. Im Rahmen des Projektes sollen seitens des Universitätsarchivs studentische Forschungsarbeiten angeregt werden, sich anhand der Quellen des Archivs vor allem der sozialhistorischen Seite der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ zu nähern.
Ein Zufall brachte aber ebenfalls ein ganz anderes Projekt in die Startlöcher. Aus den Akten des Archivs wissen wir, dass es in Chemnitz eine umfangreiche Sammlung von Feldpostbriefen und –karten der Studierenden gegeben hat. Der Verbleib konnte jedoch bis heute nicht geklärt werden. Hinweise, dass diese Sammlung in der Bibliothek gelagert wurde, brachten leider keine Ergebnisse. Im Dezember 2013 besuchte eine ältere Dame das Universitätsarchiv, die zu Ihrem Großvater Prof. Heinrich Pachaly Nachforschungen anstellte. Im Benutzergepräch kamen wir auch auf das Projekt WarWas zu sprechen. Da erzählte die Dame von einem Album mit Fotos und Feldpostkarten ihres anderen Großvaters, welches sie uns für das Projekt zur Verfügung stellen würde.
Es handelt sich hierbei um Karten von Martin Blauert, die er während der Zeit des Ersten Weltkrieges, an seine daheim gebliebene Ehefrau schrieb. Blauert war mit Beginn des Krieges im Jahr 1914 bis zum Herbst 1918 als Zahlmeister an der Westfront eingesetzt und überlebte das Gemetzel des Krieges unverletzt. Die Überlieferung umfasst mehr als 400 Karten.

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Im Sommer dieses Jahres holte der Leiter des Univer­sitätsarchivs die beiden sorgfältig aufbewahrten Alben aus Dresden ab. Die Karten und Fotos wurden digitali­siert und die Inhalte in die neue Schrift transkribiert. Seit August 2014 werden nun auf der Homepage 14-18WarWas unter dem Stichwort „Max Blauert – Feldpost“ die Karten immer auf den Tag genau 100 Jahre später als Bilddokument und in der transkribierten Form veröffentlicht. In der Folge werden dort alle 400 Karten und auch inhaltliche Aspekte zu sehen sein.
Stephan Luther, 11.09.2014

Das Universitätsarchiv – eine neue Abteilung der UB

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Universitätsbibliothek und Universitätsarchiv findet seit Januar 2014 unter einem Dach statt. Seitdem gehört das Universitätsarchiv mit seinen 2600 laufenden Regalmetern voller Akten als Abteilung zur Bibliothek der TU Chemnitz.
Im Zuge der Planung der Aktienspinnerei ist dies ein Schritt, der der räumlichen Vereinigung der beiden Einrichtungen vorausgeht. Sowohl für Verwaltungsabläufe als auch für gemeinsame Projekte bieten sich dadurch optimierte Bedingungen.

Auf der Webseite der Universitätsbibliothek gehört deshalb nun das Universitätsarchiv dazu. Wer es noch nicht bemerkt hat – neben dem Patentinformationszentrum ist das Archiv in der Überschrift mit vertreten und verlinkt.