Modernisierung der WLAN-Infrastruktur

Im vergangenen Jahr wurde vom URZ eine campusweite Ausbauinitiative für die WLAN-Hardware gestartet, die gut vorankommt und voraussichtlich vor dem Wintersemester abgeschlossen wird. Dabei werden einige zentrale Komponenten, aber vor allem die in den Nutzerbereichen erforderlichen Accesspoints gegen moderne, leistungsfähige Geräte ausgetauscht. Im kabellosen Zugangsnetz sind derzeitig Komponenten auf dem Technologieniveau von 2010 im Einsatz. Außerdem sind die Hauptarbeitsbereiche (Büros, Labore, Seminarräume, Hörsäle) noch nicht flächendeckend versorgt.

Um den zukünftigen Leistungsanforderungen gerecht zu werden, muss dabei die Anzahl der eingesetzten Accesspoints erhöht werden. Nutzerseitig kommt es mit der weiteren Verbreitung mobiler Endgeräte, wie Laptop, Tablet und Smartphone, nicht nur zur Vergrößerung des zu übertragenden Datenvolumens. Vielmehr sind moderne mobile Geräte auch so aufgebaut, dass die Daten schneller gesendet und empfangen werden können. Die Accesspoints als nutzernahe Sende- und Empfangsgeräte müssen also mehr Übertragungsleistung für mehr Nutzer verfügbar machen. Dabei ist es für die angestrebte flächendeckende Ausleuchtung der Arbeitsbereiche entscheidend, dass die modernen Hochleistungsgeräte nicht nur mit geringeren Abständen zueinander montiert werden, sondern auch optimal zur Anzahl der erwarteten mobilen Endgeräte verteilt sind.

Die Planungen haben ergeben, dass die bisher eingesetzten 600 Accesspoints auf insgesamt 1200 ausgebaut werden müssen. Damit einher geht auch die Notwendigkeit, eine größere Anzahl von verkabelten Anschaltpunkten in den Nutzerräumen zu schaffen. Solche Nachverkabelungen sind zeitaufwändig und werden deshalb mit externem Personal ausgeführt. Derzeitig ist die beauftragte Installationsfirma (Syskom, Chemnitz) im Bereich Straße der Nationen aktiv und hat ca. 2/3 der Neubeschaffungen ausgerollt. Die Nachinstallation geht ohne Unterbrechung des Bestandsnetzes voran, sodass die Nutzer zwar prinzipiell arbeitsfähig bleiben, dafür aber stundenweise Störungen durch Handwerkerarbeiten gegenüber stehen. Wir hoffen auf weitgehende Toleranz im Sinne des technischen Fortschritts.

Weiterhin möchten wir darauf verweisen, dass alle Komponenten – genau wie im Heimbereich oder bei kommerziellen Zugangsnetzen, wie UMTS, LTE u. a.– so dimensioniert und eingesetzt sind, dass es zu keinen negativen Auswirkungen auf die Körperfunktionen der Nutzer kommt. Zum besseren Verständnis der Zusammenhänge wird auf die fachbereichsübergreifend erarbeiteten offiziellen Veröffentlichungen mit sehr gut illustriertem Vertiefungsmaterial verwiesen:

Veröffentlicht in Allgemein, Campusnetz

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