Den persönlichen Stundenplan erstellen und verwenden

Das Vorlesungsverzeichnis der TU Chemnitz bietet einen einfachen und bequemen Weg, sich seinen persönlichen Stundenplan zu erstellen. Dieser persönlich zusammengestellte Plan kann zudem vielseitig verwendet werden. Die Möglichkeiten reichen vom einfachen Ausdruck für die Pinnwand über die Einbindung in die OPAL-Plattform bis hin zur Integration in den eigenen Smartphone-Kalender, um sich rechtzeitig an bevorstehende Veranstaltungen erinnern zu lassen.

Persönlichen Plan zusammenstellen

Zu Beginn eines jeden Semesters muss zunächst ein persönlicher Plan zusammengestellt werden, da dieser anfangs leer ist. Dies erfolgt über die Webseite des Vorlesungsverzeichnisses. Am bequemsten geht dies an einem PC oder Laptop. Prinzipiell ist die Bedienung natürlich auch über das Smartphone möglich, aufgrund der geringen Bildschirmgröße und der damit verbundenen schlechten Übersicht aber eher nicht zu empfehlen.

Auf den Seiten des Vorlesungsverzeichnisses beginnt man am besten damit, sich über den Menüpunkt „Lehrveranstaltungen“ über seine Fakultät und den Studiengang bis hin zu seiner Studiengruppe vorzuarbeiten. Nachdem man diese gefunden und ausgewählt hat, erscheint eine Liste mit allen Veranstaltungen, welche für diese Gruppe im aktuellen Semester laut Studienplan vorgesehen sind. Über den oberen Reiter gibt es die Möglichkeit, von der Listenansicht zur Kalenderansicht zu wechseln. In der Kalenderansicht sind die Veranstaltungen zeitlich in einem Wochenplan einsortiert. Veranstaltungen, die keine Zeit angegeben haben oder bei denen es sich um Einzeltermine handelt, findet man unterhalb des Kalenders.
Neben den angezeigten Veranstaltungen findet man jeweils eine kleine Auswahlbox – in der Listenansicht ganz links in der Spalte, in der Kalenderansicht unten rechts im Veranstaltungsblock. Mittels dieser Box wählte man nun die gewünschten Veranstaltungen aus, welche dem persönlichen Stundenplan hinzugefügt werden sollen. Abschließend speichert man die Auswahl im persönlichen Stundenplan mittels Klick auf den Button „Auswahl dem persönlichen Stundenplan hinzufügen“. Daraufhin wird man auf die Seite „Mein Plan“ weitergeleitet, in der man eine Übersicht aller ausgewählten Veranstaltungen erhält.

Auf dieser Seite hat man ebenfalls die Möglichkeit, zwischen einer Listenansicht und einer Kalenderansicht zu wählen. Die Auswahlbox die hier bei den einzelnen Einträgen erscheint, dient zum Entfernen aus dem persönlichen Plan. Dazu wählt man die unerwünschten Veranstaltungen aus und entfernt diese mit einem Klick auf den Button „Entfernen“.

Drucken oder Ausgabe als PDF

Neben der Möglichkeit den Plan online auf der Webseite zu betrachten, kann man diesen natürlich für verschiedene Einsatzzwecke ausgeben und speichern. Eine einfache Ansicht für den Ausdruck kann über den Button „Download“ und den Menüpunkt „HTML-Ausgabe“ erreicht werden. Die nun erscheinende Ansicht kann einfach über die Druckfunktion des Browsers ausgedruckt werden.

Ebenfalls für den Ausdruck geeignet ist die PDF-Ausgabe des persönlichen Plans. Diese kann in zwei Varianten über den Button „Download“ aufgerufen werden: Der Menüpunkt „PDF-Kalender“ gibt die Veranstaltungen in der Wochenansicht aus, der Punkt „PDF-Liste“ listet diese sortiert nach Wochentag und Zeit untereinander auf. Das erstellte PDF kann nun angezeigt, abgespeichert und / oder ausgedruckt werden.

Abonnieren in einer Kalender-Anwendung

Eine weitere bequeme Möglichkeit zum einfachen Zugriff auf den persönlichen Stundenplan ist das Abonnieren in einer Kalenderanwendung, wie beispielsweise Google-Kalender, Microsoft Outlook oder Apple-Kalender. Hier reicht es normalerweise aus den Link unter „Adresse des persönlichen Stundenplans“ unter „Mein Plan“ anzuklicken, um die aktuelle Standard-Kalenderanwendung aufzurufen und den Kalender zu abonnieren. Das Abonnieren des Kalenders hat – im Gegensatz zu einem einfachen Import – den Vorteil, dass der Kalender immer auf dem aktuellen Stand ist. Wenn man also später weitere Veranstaltungen hinzufügt oder entfernt, so bleibt der abonnierte Kalender immer auf dem aktuellsten Stand. Das gilt auch, wenn sich gegebenfalls die Zeiten bei den Veranstaltungen ändern.

Sollte das Anklicken des Links nicht genügen, so können Sie die Adresse durch Klick auf das Klemmbrett-Symbol in die Zwischenablage kopieren und diesen dann in Ihre Kalenderanwendung einfügen. Für den populären Google-Kalender gehen Sie da bspw. wie folgt vor:

      • Öffnen Sie Ihren Google-Kalender
      • Klicken Sie auf das Dreieck hinter „Weitere Kalender“ und anschließend auf „Über URL hinzufügen“
      • Fügen Sie im darauffolgenden Dialog nun ihre Kalenderadresse in das Textfeld ein und klicken sie auf „Kalender hinzufügen“.
      • Warten Sie einen Moment, bis der Kalender von Google geladen wurde und mit in der linken Seite unter „Weitere Kalender“ angezeigt wird.
      • Über die Kalenderoptionen können Sie nun den Namen des Kalenders ändern, seine Farbe anpassen und Benachrichtigungen für alle Veranstaltungen hinzufügen.

Verwendung auf dem Smartphone

Die Verwendung des Kalenders auf dem Smartphone ist in vielen Fällen ebenfalls problemlos möglich. Aufgrund der Vielzahl von Kalender-Apps, Systemen und gerätespezifischen Besonderheiten können wir hier allerdings keine allgemeingültige Anleitung geben.

Sollten Sie beispielsweise ein Android-Gerät mit einem Google-Konto verwenden, so ist die einfachste Möglichkeit, die oben beschrieben Schritte zum Abonnieren des Kalenders im Google-Kalender durchzuführen. Die Kalender-App auf Ihrem Gerät sollte dann mit diesem synchronisiert werden und diesen anzeigen. Ähnlich gehen Sie bei den Konten bei Apple oder Microsoft vor: Richten Sie zunächst den Kalender auf Ihren PC über ihren jeweiligen Account ein, anschließend sollte Ihre Smartphone diesen ebenfalls anzeigen.

Einbinden ins OPAL

Die Lernplattform OPAL bietet ebenfalls einen persönlichen Kalender an, welcher beispielsweise die Zeiten der dort belegten Kurse beinhaltet. Nach der Anmeldung erreicht man den Kalender durch einen Klick auf den kleinen Pfeil neben seinen Namen oben rechts, danach wählt man im erscheinenden Menü „Persönlicher Kalender“ aus. Auch hier kann man sich die Veranstaltungen aus dem Vorlesungsverzeichnis zusätzlich anzeigen lassen, dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

      1. Man importiert seinen persönlichen Kalender aus dem Vorlesungsverzeichnis direkt ins OPAL. Dieses Vorgehen ist sinnvoll, wenn man sich bereits einen Stundenplan zusammengestellt hat. Dazu wählt man im Kalender ganz unten den Button „Kalender importieren“, trägt dort die persönliche Kalenderadresse ein, vergibt einen Namen und speichert diesen ab. Die Veranstaltungen sollten nun in der Ansicht zu sehen sein
      2. Außerdem hat man die Möglichkeit, Veranstaltungen aus dem Vorlesungsverzeichnis direkt zu importieren. Dazu verwendet man den Button „Termine importieren“. Im daraufhin erscheinenden Dialog wählt man zunächst die gewünschte Fakultät, danach den Studiengang und anschließend die Semestergruppe aus. Im letzten Schritt werden alle Termine aus dem Vorlesungsverzeichnis für diese Auswahl angezeigt. Hier kann man nun die gewünschten Veranstaltungen auswählen und diese dem Plan hinzufügen. Dieses Vorgehen kann man beliebig oft für weitere Studiengänge bzw. Gruppen durchführen.

Verwendung in der TU-Chemnitz-App

Die TU-Chemnitz-App ist für die Plattformen iOS und Android verfügbar und bietet ebenfalls die Anzeige des persönlichen Stundenplans an. In der App gibt unter dem Menüpunkt „Stundenplan“ nun die Möglichkeit, den persönlichen Code einzugeben, welcher im Vorlesungsverzeichnis unter „Mein Plan“ angezeigt wird. Nach er Eingabe des achtstelligen Codes wird der persönliche Stundenplan synchronisiert und kann fortan in der App angezeigt werden.

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Veröffentlicht unter Allgemein, HowTo
2 Kommentare auf “Den persönlichen Stundenplan erstellen und verwenden
  1. André Apitzsch sagt:

    Gibt es Pläne die App unter eine offene Lizenz zu stellen und den Quelltext offen zu legen, damit sie z.B. auch über F-Droid (eine Google-freie Alternative zum Play Store) bezogen werden kann?

  2. Yvonne Seidel sagt:

    Ja, diese Pläne gibt es in der Tat. Bis Ende des Jahres
    sollen die Quellen entsprechend lizenziert sein.

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