Sync ’n’ Share löst WebDAV-Dateiaustauschdienst ab

Seit über sieben Jahren betreibt das URZ einen Dienst zum Austauschen von Dateien auf Basis des WebDAV-Protokolls (subversor.hrz.tu-chemnitz.de bzw. webdav.hrz.tu-chemnitz.de). Er diente dem Austausch von Dateien vor allem mit externen Projektpartnern und bot damit eine Alternative zu herumgereichten USB-Sticks und großen E-Mail-Anhängen.

2015 führte das Universitätsrechenzentrum parallel dazu einen Sync-and-Share-Dienst auf Basis von Nextcloud ein. Dieser ist deutlich leistungsfähiger und komfortabler als der Dateiaustauschdienst und kann darüber hinaus vollständig über den Webbrowser genutzt werden. Software-Clienten für die vollständige Integration ins Betriebssystem stehen kostenfrei für alle Plattformen zur Verfügung (Windows, Linux, MacOS, iOS, Android). Der Austausch von Dateien mit externen Projektpartnern gestaltet sich ebenfalls wesentlich einfacher, da einerseits der Registrierungszwang entfällt und anderseits die fehleranfällige Einrichtung von WebDAV-Clienten nicht mehr erforderlich ist. Der wesentlich modernere Sync-and-Share-Dienst löst damit den alten Dateiaustauschdienst ab, welcher zum 1. Dezember 2018 eingestellt wird. Bestehende Projekte bleiben bis zum Ende der beauftragten Projektlaufzeit erhalten und können bis Ende November 2018 wie gewohnt genutzt werden. Eine Verlängerung darüber hinaus ist nicht möglich.

Neue Projekte können nur noch bis 31. Oktober 2017 angelegt werden.

Wie können die Daten aus dem Dateiaustauschdienst in den Sync-and-Share-Dienst überführt werden?

Zunächst legen Sie bitte im Sync-and-Share-Dienst einen neuen Ordner für das Projekt des Dateiaustauschdienstes an. Falls noch nicht erfolgt, installieren und konfigurieren Sie im Anschluss den Nextcloud-Sync-Klienten. Nach erfolgreicher Synchronisation befindet sich nun der neu angelegte Projektordner auf Ihrer lokalen Festplatte.

Jetzt können Sie einfach den WebDAV-Ordner wie gewohnt öffnen und sämtliche Daten daraus in das soeben angelegte Verzeichnis des Sync-and-Share-Dienstes kopieren. Der Nextcloud-Sync-Client wird dann alle Daten wieder zum Sync-and-Share-Dienst hochladen.

Danach können Sie diesen Ordner wieder mit Ihren Projektpartnern teilen.

Hinweis: Vergessen Sie nicht, allen Benutzern den Schreibzugriff auf das alte WebDAV-Projekt zu entziehen. Dadurch vermeiden Sie, dass Nutzer den alten Dienst eventuell noch weiternutzen.

Wie können Projektordner geteilt werden?

Zum Teilen von Ordnern rufen Sie bitte die Weboberfläche des Sync-and-Share-Dienstes auf und klicken auf das Freigabe-Zeichen hinter dem Ordner-Namen (Freigabe-Zeichen).

Anschließend öffnet sich ein Freigabefenster, das Ihnen folgende Möglichkeiten bietet:

  • Sie können den Ordner mit internen Benutzern teilen. Diese sehen die Freigabe dann direkt in Ihrem persönlichen Sync-and-Share-Verzeichnis.
  • Sie können für den Ordner eine Linkfreigabe erstellen, die optional mit einem Passwort und einem Ablaufdatum versehen werden kann. Sie erhalten dann einen Link, den Sie beliebig per Mail versenden können – Allerdings können Sie auf diesem Weg nur einen Link erstellen.
  • Sie können beim Teilen direkt die Mailadresse Ihres externen Partners eintragen. Dieser erhält dann einen persönlichen Freigabelink und Sie können die Zugriffsrechte für jeden externen Partner individuell einstellen.

Für jede Freigabe können Sie einstellen, ob Lese- oder Schreibzugriff ermöglicht werden soll. Außerdem können Sie festlegen, ob Benutzern das Weiterteilen gestattet sein soll oder ob Sie allein über die Freigaben entscheiden möchten.

Wie viel Speicherplatz steht zur Verfügung?

Sie erhalten standardmäßig 5 GB Sync-and-Share-Speicher, den Sie über das IdM-Portal auf maximal 10 GB erweitern können. Für Arbeitsgruppen ist es darüber hinaus möglich, dass der Gruppenleiter (in der Regel der Lehrstuhlinhaber) über den Helpdesk bis zu 100 GB Sync-and-Share-Speicher beantragt. Dieser wird dem Gruppenleiter persönlich gewährt, der dann individuelle Projektordner anlegen und weiterteilen kann.

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