Das war der Workshop on E-Learning 2019

Bereits zum 17. Mal fand am letzten Dienstag der Workshop on E-Learning (WEL) an der HTWK Leipzig statt. Jedes Jahr lädt die HTWK Leipzig, abwechselnd mit der Hochschule Zittau/Görlitz, zu diesem Workshop ein. Unter dem diesjährigen Thema „Hauptsache digital“ trafen sich Referierende und Teilnehmende verschiedener sächsischer Hochschulen, aber auch Vertreter aus Hamburg oder Nürnberg, um über ihrer Erfahrungen und Projekte im Bereich der Digitalisierung an (Hoch-)Schulen zu sprechen.

Die Keynote am Morgen wurde von Frau Christiane Arndt von der Technischen Universität Hamburg gehalten. Sie stellte erste Erkenntnisse aus ihrem Projekt BRIDGING vor, das sich mit dem Transfer digitaler Hochschulbildungskonzepte in Fachdisziplinen beschäftigt.

Bei der Analyse solcher Transferprozesse [Anmerk.: Transfer von Lehr- und Lerninnovationen] ist es essentiell, immer auch die Fachdisziplinen – das eigentliche Wirkungsfeld digitaler Lehr- und Lerninnovationen – und deren spezifische Kontexte zu berücksichtigen. Wie genau der Transfer gestaltet wird oder werden kann, ist bislang noch unzureichend geklärt. An dieser Stelle setzt BRIDGING an und fokussiert die folgende forschungsleitende Frage: Wie verläuft der Transfer digitaler Hochschulbildungskonzepte in Fachdisziplinen?

Hierbei wurden verschiedene Strategien evaluiert, wie innerhalb definierter Zielgruppen eine Wissensübertragung stattfindet und wie diese zukünftig strategischer und effizienter erfolgen kann.
Anschließend liefen parallel immer zwei Workshop- oder Vortragssessions mit unterschiedlichen Themen. Im Workshop zu Learning Analytics in der Hochschullehre sollte beispielsweise in Gruppen die möglichen Probleme aus Sicht der Hochschule, der Lehrenden und der Studierenden erfasst und Strategien zum Beheben dieser gefunden werden. Im Bild links sind die Ergebnisse aus dem Bereich der Studierenden zu sehen. In allen Bereichen wurde dabei insbesondere der hohe Anspruch auf die Sicherheit der eigenen Daten und den erforderlichen Schutz gelegt. In den Pausen zwischen den einzelnen Sessions war wieder viel Zeit, um mit den Teilnehmenden und Vortragenden ins Gespräch zu kommen oder sich während der Poster-Session aktuelle Projekte im Bereich der digitalen Hochschullehre erläutern zu lassen. Mit Postern vertreten waren auch das Projekt Video Campus Sachsen, welches in der aktuellen Projektphase durch die TU Chemnitz und die Bildungsportal Sachsen GmbH begleitet wird sowie BQL.digital, ein Projekt für Seiteneinsteiger im Lehramt, von der TU Dresden.

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